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Monthly Archives: April 2012

DIW Berlin kritisiert Pläne zur Umsetzung der Blue Card-Richtlinie

Allgemein, Ethik in der Wirtschaft, Karriere0 comments

Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist es zweifelhaft, ob der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Zuzug hoch qualifizierter Arbeitskräfte aus Drittstaaten europäischem Recht entspricht. Denn die Festlegung der Mindestverdienste für Zuwanderer ist nicht transparent, überdies werden geringe Mindestverdienste vorgeschlagen. Zudem sollen Sonderregelungen für solche Berufe festgelegt werden, bei denen es keinen erkennbaren Fachkräftemangel gibt. „Das Gesetzesvorhaben zielt nicht darauf, einen Mangel an Fachkräften zu mindern, sondern darauf, Fachkräfte ins Land zu ziehen, die zu einem Verdienst arbeiten, der weit unter dem bestehenden Lohnniveau liegt“, sagt Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte im DIW Berlin. „Durch eine Billiglohnstrategie wird der Standort Deutschland aber gewiss nicht gestärkt, und die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone werden nicht vermindert. Das sollte der Bundestag bei seiner Entscheidung in dieser Woche berücksichtigen.“

Deutschland ist ein Einwanderungsland, und wie die klassischen Einwanderungsländer braucht auch die Bundesrepublik Steuerungsmechanismen für die Zuwanderung von Arbeitskräften. Die vom Europäischen Rat verabschiedete Richtlinie für den Aufenthalt und die Zuwanderung Hochqualifizierter ist daher aus der Sicht des DIW Berlin ein sinnvolles Instrument.

Mit erheblicher Verspätung soll nun auch in Deutschland die Blue Card-Richtlinie EU in nationales Recht umgesetzt werden. Sie sieht vor, dass Hochqualifizierte aus Drittländern dann eine Beschäftigung in einem EU-Staat aufnehmen können, wenn sie mindestens das 1,5-fache des dortigen nationalen Jahresbruttolohns erhalten. Im Falle eines besonderen und nachgewiesenen Arbeitskräftebedarfs in einem EU-Land reicht auch das 1,2-fache des Jahreslohns. Die Bundesregierung sieht einen solchen besonderen Bedarf bei Ingenieuren, IT-Kräften sowie Medizinern. Untersuchungen des DIW Berlin haben allerdings gezeigt, dass in Deutschland – abgesehen vielleicht von Medizinern – Fachkräfte in den entsprechenden Berufen keineswegs knapp sind. Dafür spricht vor allem, dass sich bei Ingenieuren und IT-Kräften die Löhne nur schwach entwickelt haben. Zudem hat es in den entsprechenden Studiengängen einen regelrechten Run auf die Hochschulen gegeben, und die hierzulande bereits rasant wachsende Zahl von Studienabsolventen wird deshalb in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen. Wie auch Untersuchungen anderer Institute (Bundesinstitut für Berufsbildung / BIBB und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung / IAB) zeigen, wird es zumindest in den nächsten zehn Jahren zu keinem nennenswerten Mangel an Hochqualifizierten mit naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung kommen. Eher ist bald eine Schwemme an Hochschulabsolventen zu erwarten.

Zudem ist von der Politik geplant, die Mindestverdienstgrenze bei aus Nicht-EU-Staaten zuziehenden Ingenieuren, IT-Kräften und Medizinern auf knapp 35.000 Euro festzulegen. Völlig unklar bleibt, wie dieser Wert ermittelt wurde. Gemäß EU-Richtlinie müsste er mindestens das 1,2-fache des durchschnittlichen Bruttojahreslohns betragen. Nach der amtlichen Statistik der Arbeitnehmerverdienste belief sich 2011 jedoch der Bruttojahreslohn für Vollzeitkräfte in Deutschland auf 43.929 Euro, das 1,2-fache davon sind 52.715 Euro. Nimmt man noch die Teilzeitbeschäftigten hinzu, ergibt sich eine Mindestverdienstgrenze von etwa 46.600 Euro. Die Bundesregierung versucht offenbar, die Lohngrenze sehr tief anzusetzen, und bezieht wohl auch Mini-Jobber, als Aushilfskräfte tätige Rentner und Schüler oder Saisonkräfte in ihre Kalkulation ein. Solche Arbeitskräfte und deren Entlohnung können nach Ansicht des DIW Berlin aber nicht Maßstab für den Zugang Hochqualifizierter zum Arbeitsmarkt eines EU-Landes sein. Mit den von der Bundesregierung geplanten Rechtsänderungen könnten hoch qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittländern in Deutschland Löhne erhalten, die geringer sind als die durchschnittlichen Entgelte von Facharbeitern im produzierenden Gewerbe.

„Bei den geplanten Gesetzesänderungen geht es wohl darum, einem Mangel an solchen Fachkräften entgegen zu wirken, die bereit sind, eine Beschäftigung anzunehmen, die weit unterhalb des bestehenden Gehaltsniveaus in der Bundesrepublik entlohnt wird“, sagt DIW-Wissenschaftler Brenke. Wären Hochqualifizierte aus Drittländern bereit, zu solchen Bedingungen eine Arbeit aufzunehmen, entstünde ein genereller Druck auf die Löhne hierzulande. Die wirtschaftlichen Verwerfungen innerhalb der Eurozone werden sich nach Ansicht des DIW Berlin aber gewiss nicht verringern, wenn die Bundesrepublik weiterhin auf eine schwache Lohnentwicklung setzt.

Aus Sicht des DIW Berlin ist es nötig,

1. Transparenz darüber zu schaffen, auf welchen Berechnungsgrundlagen die Festlegung die Mindestverdienstgrenzen für hoch qualifizierte Arbeitskräftewanderer aus Drittländern gründen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Regelungen in Deutschland nicht das EU-Recht verletzen. Am besten wäre es, auf gemeinsame, auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU erhobene Statistiken zurückzugreifen – also auf die Statistik der Arbeitnehmerverdienste bzw. auf die Erhebung der Lohn- und Gehaltsstruktur.

2. ein Berichtssystem zu schaffen, das regelmäßig darüber informiert, welche Arbeitskräfte in Deutschland tatsächlich knapp sind. Ein solches Berichtssystem sollte vor allem die Lohnentwicklung berücksichtigen. Denn Knappheiten lassen sich generell am besten an den Preisen erkennen – und auf dem Arbeitsmarkt an den Löhnen.

Die Stellungnahme von Karl Brenke:
http://www.diw.de/documents/dokumentenarchiv/17/diw_01.c.398015.de/stellungnahme%20_bundestag_hochqualifiziertenrichtlinie_april2012.pdf

„Ingenieure in Deutschland: Keine Knappheit abzusehen“ | Wochenbericht 11/2012:
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.394837.de/12-11-1.pdf

Die 10 populärsten Mythen des Arbeitsrechts

Consulting Trends, Karriere, Neuigkeiten aus der Personalberatung0 comments

Berechtigen drei Abmahnungen zur Kündigung? Darf ich bei Glätte daheim bleiben? Die zehn populärsten Irrtümer aus deutschen Bürofluren und Kantinen im Fakten-Check der Juristen.

Kündigungen, zu wenig Lohn oder eine vermeintlich ungerechte Behandlung: Immer wieder geraten Vorgesetzte und ihre Mitarbeiter in der Berufswelt aneinander. Das deutsche Arbeitsrecht ist dabei äußerst kompliziert und für viele Arbeitnehmer oftmals nur sehr schwer zu durchschauen. Weiter hier auf welt.de

Adidas besetzt Chefposten in Lateinamerika und Frankreich neu

Karriere0 comments

André Maestrini, bislang Geschäftsführer von Adidas in Frankreich, rückt an die Spitze der Adidas-Gruppe in der Region der Spanisch sprechenden Länder in Lateinamerika. Mit Wirkung zum 1. Juni folgt er dort auf Charlie Maurath, der das internationale Geschäft von Under Armour übernimmt. In Frankreich wurde Alain Pourcelot an die Spitze der Adidas-Gruppe berufen.  Weiter hier

Fortgeschrittenen Darmkrebs vor der Chemotherapie operieren? Chirurgen starten großangelegte Versorgungsstudie

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Berlin – Krebs des Dick- und Enddarms – das sogenannte kolorektale Karzinom – ist die zweithäufigste Krebserkrankung in den westlichen Ländern. Jährlich erkranken in Europa etwa 430 000 Menschen, und rund 200 000 sterben daran. Bis heute gibt es weltweit keine große Versorgungsstudie, die mögliche Vorteile der chirurgischen Therapie im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung untersucht. Diese Wissenslücke will das Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) mit der kürzlich gestarteten multizentrischen, klinischen SYNCHRONOUS-Studie schließen. Weshalb derartige klinische Studien für bessere Behandlungsergebnisse in der Chirurgie unverzichtbar sind, erläutert Kongresspräsident Professor Dr. med. Markus W. Büchler auf der Eröffnungspressekonferenz des 129. Chirurgenkongresses am 24. April 2012 in Berlin. Klinische Studien und Forschung in der Chirurgie sind ein Schwerpunktthema zum Kongressauftakt.

Die SYNCHRONOUS-Studie untersucht, ob das chirurgische Entfernen des Darmtumors vor einer Chemotherapie den Krankheitsverlauf günstig beeinflusst. Sie schließt Patienten mit fortgeschrittenem, unheilbarem Darmkrebs im Stadium IV ein, deren Darmgeschwulst bisher keine lokalen Komplikationen, wie etwa Darmverschluss oder Blutungen, verursacht. Unbehandelt beträgt die Lebenserwartung dieser Patienten im Schnitt zwölf Monate, mit einer medikamentösen Chemotherapie etwa 24 Monate. Es gibt Hinweise auf einen positiven Effekt, wenn der Tumor vor der Chemotherapie entfernt wird. Demgegenüber steht das Risiko von OP-Komplikationen. Außerdem verzögert sich durch den Eingriff der Beginn der Chemotherapie. An der Versorgungsstudie nehmen 80 Kliniken in ganz Deutschland teil. Die Patienten werden nach dem Zufallsprinzip einer der beiden Behandlungsgruppen zugeteilt. „Diese `Randomisierung´ ist notwendig, um eine möglichst hohe wissenschaftliche Aussagekraft der Studie zu garantieren“, so Professor. Dr. med. Jürgen Weitz, Studienleiter und leitender Oberarzt an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Sie sei nur deshalb ethisch vertretbar, weil Ärzte keine Daten darüber hätten, welche Behandlungsstrategie wirksamer sei. Den Patienten der Gruppe I wird vor der Chemotherapie der Darmtumor entfernt, die Patienten der Gruppe II erhalten sofort die Chemotherapie. Die Patienten werden drei Jahre lang betreut und regelmäßig zu ihrem Gesundheitszustand und ihrer Lebensqualität befragt.

Mit ihrer Teilnahme an der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten SYNCHRONOUS-Studie tragen die Patienten dazu bei, die Behandlung von Darmkrebspatienten zukünftig zu verbessern. „Therapieentscheidungen müssen auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen beruhen“, fordert Professor Büchler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). „Die Fachrichtung des erstdiagnostizierenden Arztes darf nicht ausschlaggebend für die Weiterbehandlung sein nach dem Motto: Ist er Onkologe, erhält der Patient eine Chemotherapie, ist er Chirurg, wird zunächst operiert“, ergänzt Professor Weitz.

Die DGCH gründete deshalb im Jahr 2003 das Studienzentrum SDGC, das nach den Prinzipien der Good Clinical Practice (GCP) systematisch wichtige Versorgungsfragen aus dem chirurgischen Alltag wie OP-Techniken und Behandlungsstrategien untersucht. „Ohne versorgungsnahe Forschung gibt es keine evidenzbasierte Medizin und ohne sie keinen medizinischen Fortschritt“, fasst Privatdozent Dr. med. Markus Diener, Leiter des SDGC, zusammen. Leider sind Versorgungsstudien Mangelware in der Chirurgie. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Aufwand einer klinischen Studie ist immens. „Sechs bis zehn Jahre konzentrierte Arbeit stecken in einer einzigen Studie – und sie kann mehrere Millionen Euro kosten“, so Diener. Die Finanzierung dieser Forschung ist bisher nicht geregelt. Darüber hinaus mangelt es an Forschern. Das liegt daran, dass Veröffentlichungen, die Eintrittskarte für eine wissenschaftliche Karriere, viel leichter im Labor als mit klinischen Studien zu erzielen sind.

 

Im Rahmen des Thementages „Forschung und Studien“ finden auf dem 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie zahlreiche Vortragssitzungen zum Thema statt. Darin präsentieren Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsvorhaben oder informieren über Drittmitteleinwerbung sowie Planung und Durchführung klinischer Studien.

Informationen zur SYNCHRONOUS-Studie finden Sie auf der Webseite www.synchronous-trial.de.

Literatur:

Markus W. Büchler, Markus K. Diener, Jürgen Weitz: Scientific evaluation of modern clinical research: we need a new currency! Langenbecks Arch Surg (2011) 396:937–939, DOI 10.1007/s00423-011-0842-3

Rahbari NN, Lordick F, Fink C, Bork U, Stange A, Jager D, Luntz SP, Englert S, Rossion I, Koch M, Buchler MW, Kieser M, Weitz J. Resection of the primary tumor versus no resection prior to systemic therapy in patients with colon cancer and synchronous unresectable metastases (UICC stage IV): SYNCHRONOUS – A randomized controlled multicentre trial (ISRCTN30964555). BMC Cancer. 2012 Apr 5;12(1):142

Terminhinweise:

Thementag „Forschung und Studien“ im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)

24. April 2012, ICC Berlin

BVMed-Papier informiert über UDI: „Weltweites Kennzeichnungssystem für Medizinprodukte“

Medizinsysteme, Medizintechnik0 comments

Berlin. Das weltweite elektronische Kennzeichnungssystems UDI (Unique Device Identification) für Medizinprodukte soll in Zukunft die Patientensicherheit weiter verbessern. Denn UDI soll die Nachverfolgbarkeit von Medizinprodukten und die Marktüberwachung erleichtern und Fälschungen bekämpfen helfen. Wie das System funktioniert, wann es verbindlich wird und was die MedTech-Unternehmen beachten müssen ─ darüber informiert der BVMed in dem Papier „Unique Device Identification (UDI) – Was ist es? Wann kommt es? Was kann ich tun?“. Download unter: http://www.bvmed.de/download.php?58561.

Durch das UDI-System sollen Medizinprodukte mit einem weltweit eindeutigen maschinenlesbaren Kennzeichen, beispielsweise einem Strichcode, versehen werden. Dieser Code dient als Schlüssel zu einer UDI-Datenbank (UDID), die detaillierte Informationen zu den Produkten enthalten wird.

Die „Global Harmonisation Task Force“ (GHTF), eine internationale Initiative zur Harmonisierung regulatorischer Anforderungen an Medizinprodukte, legte im September 2011 eine Leitlinie zur Umsetzung von UDI vor (GHTF-UDI-Guidance unter www.ghtf.org/ahwg/ahwg-final.html). Diese Anforderungen müssen nun in nationalen Vorschriften präzisiert werden. In den USA wird die UDI-Regelung in Kürze in Kraft treten. In Europa wird die UDI-Pflicht in der neuen Medizinprodukte-Verordnung verankert, die im Jahr 2013 wirksam werden könnte. Abhängig von der Risikoklasse des Produktes wird UDI dann vermutlich in einem Zeitraum von einem, drei und fünf Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes greifen. Medizinprodukte mit höherem Risiko (Klasse III) werden als erste auf allen Verpackungsebenen zu kennzeichnen sein.

Was bedeutet das für die Hersteller von Medizinprodukten? Den Rahmen gibt das GHTF-Dokument, aber noch fehlt die Konkretisierung der UDI-Anforderungen. Sicher ist aber schon heute: UDI wird für viele Unternehmen einen beträchtlichen Aufwand und Kosten mit sich bringen – abhängig von Risikoklasse, Art und Vielzahl der Produkte. So bedeutet die maschinenlesbare Kennzeichnung der Produkte mit variablen Daten wie Chargen-Nummer oder Verfalldatum im Produktionsprozess, dass möglicherweise die Drucksysteme an den Produktionslinien umgestellt werden müssen. Für die Meldung der erforderlichen Informationen in die UDI-Datenbank müssen die Unternehmen die Identifizierung und Verwaltung dieser Daten sicherstellen. Das BVMed-Papier enthält als Orientierungshilfe für die MedTech-Unternehmen einen Fragekatalog zur UDI-Einführung.

Mehr Informationen zum Thema gibt es auf der BVMed-Webseite unter www.bvmed.de/themen/e-commerce. Unter www.bvmed.de/rss/ehealth kann ein RSS-Feed zum Thema abonniert werden.

8. MedTech-Kommunikationskongress zu Risikokommunikation, Markenbildung und Social Media am 5. Juni 2012 in Köln

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Berlin/Köln. Krisen- und Risikokommunikation, die Chancen von Social Media für die Unternehmenskommunikation sowie Markenkommunikation und Branding sind die Schwerpunktthemen des 8. Kommunikationskongresses Medizintechnologie von MedInform am 5. Juni 2012 in Köln. Unter dem Motto „MedTech-Kommunikation im Wandel: Baustellen. Hürden. Lösungsansätze.“ wird außerdem ein neues eLearning-Tool zum Heilmittelwerbegesetz (HWG) vorgestellt, um den Unternehmen Hilfestellungen für die Praxis zu geben, was bei der Werbung und Kommunikation mit Medizinprodukten erlaubt ist. MedInform ist der Informations- und Seminar-Service des BVMed. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de (Veranstaltungen).
Medizinprodukte stehen mehr und mehr im Blickfeld von Politik und Öffentlichkeit. Gleichzeitig wächst die Erwartungshaltung der Patienten. Das erfordert eine gute und kontinuierliche Kommunikation der MedTech-Unternehmen mit den verschiedenen Zielgruppen. Kommunikation und Marketing befinden sich dabei aufgrund der digitalen Revolution und sozialer Netzwerke in einem tiefgreifenden Wandel. Erforderlich ist eine strategische Herangehensweise. Die verschiedenen Informationskanäle müssen zielgruppenspezifisch genutzt werden, um mit Ärzten, Patienten und Entscheidern in einen Dialog zu treten. Wie muss sich die Kommunikationsarbeit der MedTech-Unternehmen vor diesem Hintergrund verändern? Der Kommunikationskongress präsentiert Praxisbeispiele und bietet Lösungsansätze.

Referenten sind unter anderem die Unternehmensvertreter Iris Herwald-Schulz von pfm medical, Axel Wieczorek von Johnson & Johnson Medical, Rechtsanwalt Dr. Ulrich Reese von Clifford Chance sowie die Kommunikations- und Marektingexperten Dr. med. Ingo Carl (dr. carl gmbh), Peter Höbel (crisadvice), Dr. Thorsten Hofmann (Quadriga Hochschule), Sybille Kircher (Nomen), Ingo Lauter und Dr. med. Susanne Rödel (Spirit Link Medical). Auf der Vorabendveranstaltung am 4. Juni 2012 spricht Social Media-Experte Christoph Bornschein zu „Trends in den Sozialen Medien – und was sie für die Unternehmenskommunikation bedeuten“.

MedTech-Fortschritt gemeinsam koordinieren statt blockieren

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BVMed legt Jahresbericht 2011/12 vor:  „MedTech-Fortschritt gemeinsam koordinieren statt blockieren“

Berlin. Eine bessere Koordination und Förderung des medizintechnischen Fortschritts fordert der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, in seinem neuen Jahresbericht, der zur Mitgliederversammlung in Berlin vorgelegt wurde. „Die übergreifende und koordinierte Zusammenarbeit der Ministerien muss weiter vorangetrieben werden. In enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Ärzten haben wir dann die Chance, Hemmnisse zu identifizieren und zum Wohl der Patienten zu beseitigen“, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan in seinem Vorwort zum Jahresbericht. Gemeinsames Ziel sei es, dass der Zugang der Patienten zu medizintechnischen Innovationen weiter schnell und flexibel ermöglicht wird. Der neue BVMed-Jahresbericht ist in deutscher und englischer Sprache erschienen und ist unter www.bvmed.de (Publikationen) erhältlich.
Medizinprodukte werden im Zusammenspiel mit den ärztlichen Anwendern entwickelt. Diese enge Zusammenarbeit war in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten Garant für einen enormen medizintechnischen Fortschritt, der Leben rettet und die Lebensqualität der Menschen verbessert, betont der BVMed-Jahresbericht. „Eine qualitativ hochwertige, sichere und notwendige Patientenversorgung muss Vorrang vor reinen finanziellen Interessen der Kostenträger haben. Bei neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit innovativen Medizintechnologien muss auf eine sachgerechte und zeitlich akzeptable Nutzenbewertung geachtet werden. Der richtige Weg ist, gemeinsam mit den Ärzten und den Krankenkassen an einer weiteren Optimierung der Versorgungsqualität zu arbeiten“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Medizintechnologien sind eine Wachstumsbranche, die über 170.000 Menschen in Deutschland beschäftigen und eine Exportquote von über 65 Prozent aufweisen. Und die Branche ist sehr innovativ: Im Durchschnitt investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Der BVMed-Jahresbericht 2011/12 enthält neben einem Marktüberblick der MedTech-Branche umfassende Informationen rund um die Entwicklungen und Trends der Medizintechnologie. Weiterhin werden Neuigkeiten und Arbeitsweisen der BVMed-Referate Gesundheitssystem, Krankenversicherung, Homecare, Medizinprodukterecht, Verbraucherschutz und Kommunikation vorgestellt. Zusätzlich werden Informationen zu der inhaltlichen Arbeit der über 50 BVMed-Arbeitsgremien gegeben.

Der 24-seitige Jahresbericht kann kostenlos beim BVMed angefordert oder im unter www.bvmed.de (Publikationen) heruntergeladen werden.

Downloads:
BVMed Jahresbericht 2011/12: http://www.bvmed.de/download.php?58491
BVMed Annual Report 2011/12: http://www.bvmed.de/download.php?58492

Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin 2012: Neueste Erkenntnisse zu Stammzellforschung und Bluthochdruck

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Stuttgart – Die Deutsch-Rumänische Akademie verleiht den mit 8000 Euro dotierten Paul Schölmerich Preis für Innere Medizin dieses Jahr an zwei Mediziner: Dr. med Sebastian Arnold vom Universitätsklinikum Freiburg hat einen Schlüsselfaktor identifiziert, um Herzmuskelzellen aus Stammzellen zu gewinnen. Vor allem die frühen Schritte der Entwicklung wurden bisher nur unzureichend verstanden. Dr. med. Philip Wenzel von der Medizinischen Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhält den Preis für seine Forschung zur Entstehung von Bluthochdruck und den daraus folgenden Therapieempfehlungen. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) in Wiesbaden statt.

Bei einem Herzinfarkt oder einer Herzmuskelentzündung gehen Teile des Herzmuskels zugrunde. Das menschliche Herz könne sich nur sehr unzureichend aus sich selbst heraus regenerieren, erklärt Professor Dr. med. Thomas Meinertz, Vorsitzender der Jury des Paul-Schölmerich-Preises. Bei einem 25-jährigen Menschen ohne vorliegende Herzerkrankung erneuern sich etwa 1,5 Prozent der Herzmuskelzellen jährlich, beim 75-Jährigen nur noch 0,45 Prozent. „Eine Zelltherapie mit aus Stammzellen gewonnenen Herzmuskelzellen könnte zerstörtes Herzmuskelgewebe wieder aufbauen“, so Meinertz. Allerdings ist es Forschern bisher nicht gelungen, Kardiomyozyten effizient aus Stammzellen zu erzeugen.

„In der ausgezeichneten Arbeit aus Nature Cell Biology ist es dem Team um Dr. Arnold erstmals gelungen, diese Differenzierung zu verbessern“, begründet die Jury der Deutsch-Rumänischen Akademie ihre Wahl. Die Forscher entdeckten ein Eiweiß, dass embryonale Stammzellen benötigt, um das Kardiomyozyten-spezifische Programm zu aktivieren. Es handelt sich um den sogenannten Transkriptionsfaktor Eomesodermin.

Gleichwertig zeichnet die Jury eine zweite Publikation aus der Zeitschrift „Circulation“ mit dem Paul Schölmerich Preis aus. Die Forscher um Dr. Wenzel untersuchten, wie das Hormon Angiotensin II abgeschwächt und auf diese Weise Gefäßveränderungen und Bluthochdruck vermindert werden können. Denn Angiotensin II verursacht Entzündungen der Gefäßwand über Abwehrzellen und vermittelt so zeitweise Bluthochdruck. Indem die Forscher bestimmte Zellen des Immunsystems vernichteten, gelang es ihnen auch, die Wirkung von Angiotensin II dramatisch abzuschwächen. Bluthochdruck und gefährliche Gefäßveränderungen nahmen folglich ab. Die Ergebnisse bestätigen sehr eindeutig die Therapie mit ACE-Hemmern und AR-Blockern, stellen die Juroren fest.

Die Deutsch-Rumänische Akademie verleiht den Preis zum sechsten Mal. Damit verbunden sind jeweils 4000 Euro für die beiden Erstplatzierten. Außerdem würdigt die Jury die 2. und 3. bewertete Arbeit mit je einem Diplom und je 1000 Euro als entsprechende Nominierung. Mitglieder der Deutsch-Rumänischen Akademie sind 112 Professoren und andere Wissenschaftler von sechs Universitäten in Deutschland und sechs Universitäten in Rumänien. Dieses internationale Forum für Wissenschaften, Ethik, Theologie, Literatur und Kunst hat als wichtiges Ziel die Wiederbelebung, Entwicklung und Bündelung der traditionellen akademischen Verbindungen zwischen Deutschland und Rumänien. Die Preisverleihung findet auf dem 118. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) am 17. April 2012 um 15.50 Uhr in Halle 8 der Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt.

2. Platz

Dr. med. Thomas Helbing
Abteilung Kardiologie und Angiologie des Universitätsklinikums Freiburg
Arbeit: „BMPER als Modulator der endothelialen Inflammation“(publiziert 2011 in „Blood“)

Sebastian Szardien
Assistentzarzt, Abteilug Kardiologie der Kerckhof-Klinik Bad Nauheim (Univ. Giessen) Arbeit: „Effekte von Granulocyten-Kolonie-stimulierende Faktor bei kardialer Hypertrophie“ (publiziert 2011 in European Heart Journal)

3. Platz

Dr. Andrea Olivia Ciobanu
Dozentin für Kardiologie der Universität für Medizin Carol Davila Bukarest, Abteilung für Kardiologie des Universitären Notfallkrankenhauses Bukarest
Arbeit:Rückbildung der linksventrikulären Dysfunktion durch antihypetensive Therapie mit verschiedenen Betarezeptorenblockern. (publiziert 2011 in Journal of Hypertension)

Nachholbedarf bei Medizinprodukten: Deutsche Gesellschaft für Chirurgie fordert Melderegister und kontrollierte Zulassung

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Berlin – Künstliche Gelenke, Herzschrittmacher, Gefäßstützen: Die Liste sinnvoller und bewährter Medizinprodukte ist lang und eine fortschrittliche Chirurgie ohne sie nicht denkbar. Dennoch haben Skandale um auslaufende Brustimplantate und fehlerhafte Gelenkprothesen gezeigt, dass es Sicherheitslücken gibt. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) fordert daher neben einer stärkeren Kontrolle der Zulassungsstellen ein zentrales europäisches Melderegister für Warnhinweise, Produktrückrufe und schädliche Langzeiteffekte von Medizinprodukten. „Dies würde es Ärzten erlauben, früher zu reagieren und auf diese Weise mögliche Schäden zu vermeiden“, so Professor Dr. med. Hartwig Bauer, Generalsekretär der DGCH. Eine weitere Schwachstelle sei die derzeitige Regelung der Zulassung. Welche Anforderungen Medizinprodukte aus Sicht der operierenden Ärzte haben müssen, erläutert Professor Bauer auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des 129. Chirurgenkongresses am 23. April 2012 in Berlin.

Für neue Medizinprodukte mit einer hohen Risikoklasse – beispielsweise Implantate, die im Köper verbleiben und in Körperfunktionen eingreifen – gelten strenge Anforderungen an die Hersteller. „Im Gegensatz zu Arzneimitteln müssen sie jedoch nicht nachweisen, worin der Mehrnutzen für den Patienten liegt“, so Professor Bauer. Denn in den Prüfvorschriften steht die Untersuchung der Sicherheit und der Eignung für den Funktionszweck im Vordergrund. Darüber hinaus sei es jedoch für Chirurgen wichtig, ob sich das Medizinprodukt in der Praxis auch bewährt und für welche Patienten es geeignet ist. Über notwendige Änderungen bei Zulassung und Meldung mangelhafter Medizinprodukte informiert der Generalsekretär der DGCH auf einer Vorabpressekonferenz am 23.4. 2012. Auf dem Kongress der DGCH vom 24. bis 27. April 2012 in Berlin diskutieren Experten unter anderem über notwendige Meldeverfahren und die Sicherheit von Implantaten.

 

Terminhinweise:

Vorab-Pressekonferenz 129. Chirurgenkongress

Montag, 23. April 2012, 11.30-12.30 Uhr

Grand Hyatt Berlin, Salon Richard Rogers, Marlene-Dietrich-Platz 2, 10785 Berlin

 

„Chirurgie in Partnerschaft“ – Highlights des 129. Chirurgenkongresses in Berlin

 

 

Ihre vorläufigen Themen und Referenten

 

Operieren statt fasten und Insulin spritzen?

Chancen und Grenzen der Diabetes- und Adipositaschirurgie

Prof. Dr. med. Markus W. Büchler

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH);

Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie, Universität Heidelberg

 

Fortschritt mit Risiken?

Notwendiger Regulierungsbedarf für sichere Medizinprodukte und innovative Techniken

Professor Dr. med. Hartwig Bauer

Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Berlin

 

Live-Operationen auf dem Chirurgenkongress:

Laproskopische Eingriffe an Galle, Blinddarm, Magen

Professor Dr. med. Ferdinand Köckerling
Chefarzt der Klinik für Chirurgie- Viszeral- und Gefäßchirurgie am Vivantes Klinikum Spandau

Digitale Chirurgie: Computer unterstützt Chirurgen bei Krebsoperationen im Gesichtsbereich

Gesundheitswesen, Medizinsysteme, Medizintechnik, Termine0 comments

Berlin – Die Wiederherstellung des Gesichtsschädels nach Krebsoperationen stellt sehr hohe Anforderungen an den Chirurgen. Er muss den Tumor restlos entfernen, dabei aber ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis anstreben. Die Einbeziehung von Computern und Bildsoftware bei der Planung und Durchführung der Operation hat die Ergebnisse deutlich verbessert, so ein Experte im Vorfeld des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Auf einer Pressekonferenz berichtet der Chirurg darüber, wie neuartige dreidimensionale Bildinformationen dabei unterstützen, fehlende Gesichtsanteile möglichst originalgetreu wiederherzustellen und beim Operieren zielgenau zu navigieren.

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen müssen bei Krebsoperationen manchmal den Unterkiefer oder weite Teile des Oberkiefers und bisweilen des Gesichtes entfernen. Die Knochendefekte können heute zwar durch Transplantate aus Wadenbein, Schlüsselbein oder Darmkamm vollständig ersetzt werden. Die Patienten können später sogar mit Zahnimplantaten versorgt werden. „Um ein kosmetisch gutes Ergebnis zu erzielen, ist jedoch eine millimetergenaue Planung erforderlich“, erläutert Professor Dr. med. Dr. dent. Nils-Claudius Gellrich, Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Um die Lage und Größe des Tumors zu bestimmen, stehen uns dreidimensionale Bildinformationen aus unterschiedlichen Geräten wie Gesichtsscanner, Computertomografie, Volumentomografie und Kernspintomografie zur Verfügung“, sagt der Chirurg: „Die Informationen zusammenzuführen und einen exakten Operationsplan zu entwerfen, war jedoch bisher sehr aufwendig.“

 

Eine neue Software erleichtert den Chirurgen jetzt die Planungsarbeit erheblich. Sie können nicht nur auf dem Monitor sehen, welche Bereiche des Gesichtsschädels sie entfernen müssen. Markierungspunkte, etwa auf einer zahngetragenen Schiene, erleichtern auch während der Operation die Orientierung. „Die Software hilft uns, den Tumor mit dem nötigen Sicherheitsabstand, einer Schicht gesunden Gewebes, zu entfernen, ohne zu viel gesundes Gewebe opfern zu müssen“, sagt Professor Gellrich, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). Auch das Transplantat, das den Defekt später füllen soll, könne exakt vor oder während der Operation angepasst werden. Beides wirke sich unmittelbar auf die spätere Gesichtsform des Patienten aus, die deutlich originalgetreuer gelinge. „Für unsere Krebspatienten bedeutet dies einen wesentlichen Gewinn an Lebensqualität“, betont der Experte. Zudem ist erstmals die digitale Weitergabe von Bildinformationen vom Chirurgen an weiterbehandelnde Ärzte, zum Beispiel Strahlentherapeuten oder Onkologen, möglich.

 

Die Chirurgen nutzen die Software auch bei der Behandlung des Morbus Basedow. Bei dieser Autoimmunerkrankung der Schilddrüse kommt es häufig zu einer massiven Gewebevermehrung in der Augenhöhle, die die Augen deutlich nach vorne verdrängt. Wenn Medikamente diesen Exophthalmus nicht verkleinern, kann eine Operation erforderlich werden. „Um den Raum hinter dem Augapfel sicher zu erreichen und eine gezielte Volumenentlastung des Augenhöhleninhaltes zu gewährleisten, müssen wir Augenhöhlenwände entfernen“, erklärt Professor Gellrich: „Die Software hilft uns hier, den besten Weg zu finden und Verletzungen und Fehlpositionen des Auges zu vermeiden.“ Über heutige und zukünftige Möglichkeiten in der computerassistierten Chirurgie informiert Professor Gellrich auf einer Pressekonferenz am 25.4.2012 im Rahmen des 129. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) in Berlin.

 

Bei Veröffentlichung Beleg erbeten.

 

Literatur:

Rana M, Essig H, Eckardt AM, Tavassol F, Ruecker M, Schramm A, Gellrich NC.
Advances and innovations in computer-assisted head and neck oncologic surgery.

J Craniofac Surg. 2012 Jan;23(1):272-8.

 

 

 

Terminhinweise:

 

129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), 24. bis 27. April 2012, ICC Berlin

www.chirurgie2012.de

 

Kongress-Pressekonferenz: Chirurgie in Partnerschaft

Mittwoch, 25. April 2012, 11.30 bis 12.30 Uhr

Raum 42, ICC – Internationales Congress Centrum Berlin, Messegelände – Eingang: Kleiner Stern

Eines der Themen:

Digitalisierung der Chirurgie

Neue Möglichkeiten in der Implantat- und Gewebsversorgung im Gesicht durch 3-D

Professor Dr. med. Dr. dent. Nils-Claudius Gellrich

Kongresssitzungen zum Thema:

 

Plastische Rekonstruktion von Schädeldefekten

Mittwoch, 25. April 2012, 10.30 bis 12.00 Uhr

Salon 11/12, ICC Berlin

 

Profilplastik

Mittwoch, 25. April 2012, 14.30 bis 16.00 Uhr

Salon 11/12, ICC Berlin

 

Thementage

 

Forschung und Studien
Dienstag, 24. April 2012, 16.30 bis 17.30 Uhr, ICC-Lounge, ICC Berlin

Chirurgie in Partnerschaft
Mittwoch, 25. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, ICC-Lounge, ICC Berlin
Perioperative und Intensivmedizin
Donnerstag, 26. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, Saal 7, ICC Berlin
Organisation und Management
Freitag, 27. April 2012, 8.30 bis 10.00 Uhr, Saal 7, ICC Berlin

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