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Monthly Archives: Mai 2014

Oskar Burkert zur Ausbildung von PTA: „Landesregierung bringt Beruf der PTA in Gefahr“

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„Es ist alarmierend: Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Auszubildenden zu Pharmazeutisch-Technischen Assistenten nahezu halbiert“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Oskar Burkert nach einer Anhörung von Experten im Gesundheitsausschuss des Landtags. Ursache für den dramatischen Rückgang ist die Streichung der Landeszuschüsse zu den Ausbildungskosten. Bis zum Sommer vergangenen Jahres hatte die Landesregierung die Schulkosten von bis zu 370 Euro im Monat mit 73 Euro bezuschusst. Diese Förderung wurde komplett gestrichen, entsprechend müssen die Kosten nun komplett von den Schülerinnen und Schülern selbst getragen werden. „Das ist Rot-Grün: Kostenloses Studium für Apotheker, Abkassieren bei den Pharmazeutisch-Technischen-Assistentinnen.“

„Vor allem für Schülerinnen aus sozial schwächeren Schichten ist es nun unmöglich, eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin aufzunehmen“, kritisiert Burkert. Der Christdemokrat sieht einen ganzen Berufsstand in Gefahr: „Derzeit arbeiten mehr PTAs in den Apotheken als Apothekerinnen und Apotheker. Eine rückläufige Ausbildung wird bald zu einem massiven Fachkräftemangel in diesem Bereich führen.“ Dadurch könne die flächendeckende Versorgung mit Medikamenten schon bald gefährdet sein. Die Kürzung habe zudem dazu geführt, dass erste PTA-Schulen hätten schließen müssen.

„Es muss schnell Abhilfe geschaffen werden, um diesen Trend zu stoppen“, fordert Burkert die Landesregierung zu raschem Handeln auf. „Die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die PTA-Schulen brauchen Unterstützung und Sicherheit.“ Burkert fordert, die alte Förderung kurzfristig wieder einzuführen und anschließend über eine Neuausrichtung der PTA-Ausbildung nachzudenken. „Mittelfristig sollte es auch in diesem Bereich zu einer dualen Ausbildung kommen“, so der Christdemokrat.

Bayer Health Care Bayer verkauft Teil der Medizintechnik-Sparte an Boston Scientific

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Boston Scientific zahlt nach Bayer-Angaben 415 Mio. US-Dollar für das Interventional-Geschäft von Bayer. Das Geschäft mit Geräten und Kathetern zur Beseitigung von Blutgerinnseln und Erweiterung verengter Gefäße macht mit einem Jahresumsatz von umgerechnet 85 Mio. Euro nur einen Bruchteil des Umsatzes der Medizintechnik-Sparte von 2,5 Mrd. Euro aus.