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Orthotec Europe 2012: Kongressmesse für Orthopädietechnik

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Vom 12. bis 13. September findet in Zürich die dritte „Orthotec Europe“ statt. Der Schwerpunkt der Kongressmesse im Hotel Mövenpick liegt auf Biomaterialien, Technologien und Dienstleistungen rund um die Bearbeitung von Metallen und Kunststoffen sowie Polier-, Veredelungs-, Verpackungstechnik.

Wer auf der Suche nach Bearbeitungszentren für orthopädische Produkte ist, dürfte ein paar Tage später auf der AMB in Stuttgart besser aufgehoben sein. Denn es sind weniger große und schwere Maschinen als vielmehr kleine oder filigrane Exponate, die die Besucher der „Orthotec Europe“ erwarten dürften. Weiter hier:

Fachkräftemangel in Deutschland nimmt weiter zu

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Berlin – Den Unternehmen in Deutschland fehlen zunehmend Fachkräfte für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Im April seien rund 280 000 Stellen in diesem Bereich nicht besetzt gewesen, teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch in Berlin mit.

72 000 arbeitslose MINT-Spezialisten suchten einen Job. Seit dem Beginn der halbjährlich veröffentlichten Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts im Jahr 2000 sei die dort ausgewiesene Fachkräftelücke noch nie höher gewesen.

„Thieme Teaching Award“ für Studie zur medizinischen Lehre Im Zweifel zuerst Theorie lernen und dann den Notfall üben

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Stuttgart – Sollen Medizinstudierende gleich den Notfall an einer Puppe üben? Oder ist der Lernerfolg größer, wenn angehende Ärzte zunächst theoretisch unterwiesen werden und sich anschließend am Simulator versuchen? Diese Frage hat jetzt erstmals Dr. med. Georg Breuer systematisch untersucht, Oberarzt für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Erlangen. Mit Erfolg: Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) hat das innovative Forschungsprojekt im Rahmen des Deutschen Anästhesiekongresses (DAC) am vergangenen Sonnabend in Leipzig mit dem „Thieme-Teaching-Award“ ausgezeichnet. Die Thieme Verlagsgruppe, Stuttgart, stiftet die mit 5 000 Euro dotierte Auszeichnung.

Im Jahr 2002 wurde das Medizinstudium reformiert mit dem Ziel, Ärzte stärker praxisbezogen auszubilden. Seither arbeiten Nachwuchsärzte in vielen Bereichen, vor allem in der Notfallmedizin, mit Patientensimulatoren. Die Studierenden üben dabei die Wiederbelebung etwa nach einem Herzinfarkt an Puppen. Bislang ungeklärt ist, ob es sinnvoller ist, sie zunächst theoretisch zu unterweisen oder ob sie am Patientensimulator „den Sprung ins kalte Wasser“ wagen sollten, um aus ihren Fehlern zu lernen. „Bisher regeln alle Universitäten dies unterschiedlich“, berichtet Georg Breuer.

 

In seiner Pilotstudie eines mehrstufig angelegten Forschungsprojekts hat der Anästhesiologe aus Erlangen daher an 20 Probanden untersucht, welcher Ablauf das Handlungswissen begünstigt. Dabei verteilte er die Studierenden im Alter zwischen 21 und 42 Jahren nach dem Zufallsprinzip auf zwei Lerngruppen. Beide Gruppen versorgten am Simulator verschiedene Notfälle – einen anaphylaktischen Schock und einen Herzinfarkt. Die Theorie lernten sie entweder vorher oder nachher mit einem Standard-Vortrag.

 

Alle Probanden erhielten vorab einen Fragebogen, der Persönlichkeitseigenschaften, Arbeitsstil, medizinisches Vorwissen, aktuelle Stimmung und persönliche Angaben erfragte. Abschließend füllten die Teilnehmer einen zweiten Fragebogen aus, mit dem berufliches Fähigkeitsselbstkonzept, Selbstwirksamkeitserwartung, Umgang mit Medien sowie Stimmung untersucht wurden. Alle Teilnehmer mussten zudem einen Wissenstest absolvieren und ein Interview zum Stresserleben am Simulator führen.

Ergebnis der Studie „Der Sprung ins kalte Wasser: Eine qualitative und quantitative Untersuchung zu simulatorbasiertem Lernen im Bereich Notfallmedizin“: Für den Wissenserwerb spielte keine ausschlaggebende Rolle, ob zunächst Theorie oder Simulation gelehrt wurde. „Allerdings zeigte sich eine leichte Überlegenheit für die Reihenfolge Theorie-Simulation“, resümiert Dr. Breuer. „Das unvorbereitete Simulator-Training ist nicht für jeden Studierenden von Vorteil. Extrovertierte Persönlichkeiten profitieren davon, andere Studierende reagieren ängstlich und gereizt.“ Die Untersuchung soll demnächst veröffentlicht werden.

Um den „Thieme Teaching Award“ bewerben sich Mitglieder der DGAI mit Arbeiten auf dem Gebiet der Lehre, Fort- und Weiterbildung in Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerzmedizin. Die Thieme Verlagsgruppe stiftet den Preis in diesem Jahr zum neunten Mal.

 

DIW Berlin kritisiert Pläne zur Umsetzung der Blue Card-Richtlinie

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Nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) ist es zweifelhaft, ob der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Zuzug hoch qualifizierter Arbeitskräfte aus Drittstaaten europäischem Recht entspricht. Denn die Festlegung der Mindestverdienste für Zuwanderer ist nicht transparent, überdies werden geringe Mindestverdienste vorgeschlagen. Zudem sollen Sonderregelungen für solche Berufe festgelegt werden, bei denen es keinen erkennbaren Fachkräftemangel gibt. „Das Gesetzesvorhaben zielt nicht darauf, einen Mangel an Fachkräften zu mindern, sondern darauf, Fachkräfte ins Land zu ziehen, die zu einem Verdienst arbeiten, der weit unter dem bestehenden Lohnniveau liegt“, sagt Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte im DIW Berlin. „Durch eine Billiglohnstrategie wird der Standort Deutschland aber gewiss nicht gestärkt, und die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone werden nicht vermindert. Das sollte der Bundestag bei seiner Entscheidung in dieser Woche berücksichtigen.“

Deutschland ist ein Einwanderungsland, und wie die klassischen Einwanderungsländer braucht auch die Bundesrepublik Steuerungsmechanismen für die Zuwanderung von Arbeitskräften. Die vom Europäischen Rat verabschiedete Richtlinie für den Aufenthalt und die Zuwanderung Hochqualifizierter ist daher aus der Sicht des DIW Berlin ein sinnvolles Instrument.

Mit erheblicher Verspätung soll nun auch in Deutschland die Blue Card-Richtlinie EU in nationales Recht umgesetzt werden. Sie sieht vor, dass Hochqualifizierte aus Drittländern dann eine Beschäftigung in einem EU-Staat aufnehmen können, wenn sie mindestens das 1,5-fache des dortigen nationalen Jahresbruttolohns erhalten. Im Falle eines besonderen und nachgewiesenen Arbeitskräftebedarfs in einem EU-Land reicht auch das 1,2-fache des Jahreslohns. Die Bundesregierung sieht einen solchen besonderen Bedarf bei Ingenieuren, IT-Kräften sowie Medizinern. Untersuchungen des DIW Berlin haben allerdings gezeigt, dass in Deutschland – abgesehen vielleicht von Medizinern – Fachkräfte in den entsprechenden Berufen keineswegs knapp sind. Dafür spricht vor allem, dass sich bei Ingenieuren und IT-Kräften die Löhne nur schwach entwickelt haben. Zudem hat es in den entsprechenden Studiengängen einen regelrechten Run auf die Hochschulen gegeben, und die hierzulande bereits rasant wachsende Zahl von Studienabsolventen wird deshalb in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen. Wie auch Untersuchungen anderer Institute (Bundesinstitut für Berufsbildung / BIBB und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung / IAB) zeigen, wird es zumindest in den nächsten zehn Jahren zu keinem nennenswerten Mangel an Hochqualifizierten mit naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung kommen. Eher ist bald eine Schwemme an Hochschulabsolventen zu erwarten.

Zudem ist von der Politik geplant, die Mindestverdienstgrenze bei aus Nicht-EU-Staaten zuziehenden Ingenieuren, IT-Kräften und Medizinern auf knapp 35.000 Euro festzulegen. Völlig unklar bleibt, wie dieser Wert ermittelt wurde. Gemäß EU-Richtlinie müsste er mindestens das 1,2-fache des durchschnittlichen Bruttojahreslohns betragen. Nach der amtlichen Statistik der Arbeitnehmerverdienste belief sich 2011 jedoch der Bruttojahreslohn für Vollzeitkräfte in Deutschland auf 43.929 Euro, das 1,2-fache davon sind 52.715 Euro. Nimmt man noch die Teilzeitbeschäftigten hinzu, ergibt sich eine Mindestverdienstgrenze von etwa 46.600 Euro. Die Bundesregierung versucht offenbar, die Lohngrenze sehr tief anzusetzen, und bezieht wohl auch Mini-Jobber, als Aushilfskräfte tätige Rentner und Schüler oder Saisonkräfte in ihre Kalkulation ein. Solche Arbeitskräfte und deren Entlohnung können nach Ansicht des DIW Berlin aber nicht Maßstab für den Zugang Hochqualifizierter zum Arbeitsmarkt eines EU-Landes sein. Mit den von der Bundesregierung geplanten Rechtsänderungen könnten hoch qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittländern in Deutschland Löhne erhalten, die geringer sind als die durchschnittlichen Entgelte von Facharbeitern im produzierenden Gewerbe.

„Bei den geplanten Gesetzesänderungen geht es wohl darum, einem Mangel an solchen Fachkräften entgegen zu wirken, die bereit sind, eine Beschäftigung anzunehmen, die weit unterhalb des bestehenden Gehaltsniveaus in der Bundesrepublik entlohnt wird“, sagt DIW-Wissenschaftler Brenke. Wären Hochqualifizierte aus Drittländern bereit, zu solchen Bedingungen eine Arbeit aufzunehmen, entstünde ein genereller Druck auf die Löhne hierzulande. Die wirtschaftlichen Verwerfungen innerhalb der Eurozone werden sich nach Ansicht des DIW Berlin aber gewiss nicht verringern, wenn die Bundesrepublik weiterhin auf eine schwache Lohnentwicklung setzt.

Aus Sicht des DIW Berlin ist es nötig,

1. Transparenz darüber zu schaffen, auf welchen Berechnungsgrundlagen die Festlegung die Mindestverdienstgrenzen für hoch qualifizierte Arbeitskräftewanderer aus Drittländern gründen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Regelungen in Deutschland nicht das EU-Recht verletzen. Am besten wäre es, auf gemeinsame, auch in anderen Mitgliedsstaaten der EU erhobene Statistiken zurückzugreifen – also auf die Statistik der Arbeitnehmerverdienste bzw. auf die Erhebung der Lohn- und Gehaltsstruktur.

2. ein Berichtssystem zu schaffen, das regelmäßig darüber informiert, welche Arbeitskräfte in Deutschland tatsächlich knapp sind. Ein solches Berichtssystem sollte vor allem die Lohnentwicklung berücksichtigen. Denn Knappheiten lassen sich generell am besten an den Preisen erkennen – und auf dem Arbeitsmarkt an den Löhnen.

Die Stellungnahme von Karl Brenke:

http://www.diw.de/documents/dokumentenarchiv/17/diw_01.c.398015.de/stellungnahme%20_bundestag_hochqualifiziertenrichtlinie_april2012.pdf

“Ingenieure in Deutschland: Keine Knappheit abzusehen” | Wochenbericht 11/2012:

http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.394837.de/12-11-1.pdf

Die 10 populärsten Mythen des Arbeitsrechts

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Berechtigen drei Abmahnungen zur Kündigung? Darf ich bei Glätte daheim bleiben? Die zehn populärsten Irrtümer aus deutschen Bürofluren und Kantinen im Fakten-Check der Juristen.

Kündigungen, zu wenig Lohn oder eine vermeintlich ungerechte Behandlung: Immer wieder geraten Vorgesetzte und ihre Mitarbeiter in der Berufswelt aneinander. Das deutsche Arbeitsrecht ist dabei äußerst kompliziert und für viele Arbeitnehmer oftmals nur sehr schwer zu durchschauen. Weiter hier auf welt.de

Adidas besetzt Chefposten in Lateinamerika und Frankreich neu

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André Maestrini, bislang Geschäftsführer von Adidas in Frankreich, rückt an die Spitze der Adidas-Gruppe in der Region der Spanisch sprechenden Länder in Lateinamerika. Mit Wirkung zum 1. Juni folgt er dort auf Charlie Maurath, der das internationale Geschäft von Under Armour übernimmt. In Frankreich wurde Alain Pourcelot an die Spitze der Adidas-Gruppe berufen.  Weiter hier

Diakonie unterstützt Bündnis für gute Pflege

Diakonie, Gesundheitswesen, Karriere0 comments

Berlin, 9. März 2012 Die Diakonie Deutschland begrüßt ausdrücklich die
Initiative “Bündnis für gute Pflege” und teilt die Positionen und Forderungen
des Bündnisses. “Die Diakonie hat ein großes Interesse, sich gemeinsam mit allen
Sozialpartnern für eine würdevolle Pflege zu engagieren und sich für gute
Arbeits- und Rahmenbedingungen einzusetzen”, erklärt Maria Loheide,
sozialpolitischer Vorstand des Diakonie Bundesverbandes am Freitag in Berlin.

Hilfe- und pflegebedürftige Menschen bräuchten eine starke Lobby, die ihre
Interessen gegenüber der Politik vertrete. Auch die Denkschrift der
Evangelischen Kirche in Deutschland zur Gesundheit mit dem Titel “Und unseren
kranken Nachbarn auch!” sehe diese Notwendigkeiten.

Die Diakonie setze sich schon lange für die Verbesserung und Weiterentwicklung
der Pflege ein. “Leider ist ein Bündnis aller Verbände der Wohlfahrtspflege und
aller Sozialpartner zu diesem Zeitpunkt nicht gelungen”, sagt Loheide. “Das
bedauern wir insbesondere als federführender Verband der
Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.”

Durchstarten als Medizinerin: Neue Zeitschrift „XX“ gibt Ärztinnen Tipps für Beruf und Familie

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Stuttgart – 43 Prozent der insgesamt 439 000 in Deutschland tätigen Ärzte sind weiblich. Seit einigen Jahren beantragen mehr Frauen die ärztliche Zulassung als Männer. Trotzdem verdienen sie hierzulande im Schnitt bis zu neun Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen und haben über alle medizinischen Fächer hinweg geringere Chancen auf höhere Positionen. Auch Karriere und Kind sind weiterhin schwierig zu vereinen. Was Frauen in der Medizin interessiert, unterstützt und vorwärts bringt, macht der Stuttgarter Georg Thieme Verlag jetzt regelmäßig zum Thema. Das Magazin „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“ erscheint ab sofort fünfmal im Jahr und stellt unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Fragen zur Karriereplanung und Erkenntnisse aus der Gendermedizin in den Mittelpunkt. In einem begleitenden Blog berichten zwei Ärztinnen regelmäßig über ihre Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag.

„Gehalt nach Geschlecht“ ist das Topthema der ersten Ausgabe von „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“. Leserinnen erfahren darin in mehreren Fachbeiträgen Fakten zu den geschlechtsspezifischen Lohnunterschieden und deren Ursachen. Außerdem bekommen sie Tipps für Gehaltsverhandlungen. Personalexpertinnen informieren darüber, was Frauen für eine Führungsposition in der Klinik stärkt. In jeder Ausgabe von „XX“ finden Ärztinnen Beiträge, wie sie sich beruflich weiterentwickeln und ihre Karriere planen können. Erfahrungsberichte aus „Familie und Beruf“ zeigen, welche Modelle Ärztinnen das Familienleben erleichtern könnten oder wie eine Karriere beider Partner gut gelingt. In den Rubriken „Geld“ und „Karriere“ informiert „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“ über Themen wie die eigene Praxisgründung oder welche Verdienstmöglichkeiten welche Klinik bietet.

 

Doch es geht nicht nur um die Anliegen der Ärztinnen im Beruf, auch medizinische Fragen werden thematisiert: Die Rubrik „Genderperspektiven“ zeigt neueste Erkenntnisse aus der Gendermedizin. Wenn Frauen krank werden, haben sie häufig nicht nur andere Symptome, wie etwa beim Herzinfarkt, sie sprechen auch anders als Männer auf Medikamente oder Therapien an. Das muss in Diagnostik und Therapie stärker als bislang berücksichtigt werden. Beiträge zum Thema „Gesund bleiben“, „Recht und Politik“ und ein Ärztinnen-Portrait runden jede Ausgabe ab.

 

Als Herausgeberinnen konnte Thieme für die neue Zeitschrift erfolgreiche Frauen aus der Medizin gewinnen: Dr. med. Astrid Bühren ist seit 1993 als Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Murnau tätig und ist Ehrenpräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. Dr. med. Anja Haas ist seit 2009 Fachärztin für Innere Medizin am Klinikum Ludwigsburg. Professor Dr. med. Doris Henne-Bruns leitet seit 2001 die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Ulm. Professor Dr. med. Marion Kiechle führt seit 2000 die Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Dr. med. Sandra Lipovac ist seit 2009 Oberärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg.

 

„XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin richtet sich an alle Ärztinnen, die verantwortungsvolle Positionen in Klinik, Praxis oder Forschung anstreben und Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren möchten. „Sachlich, ideologiefrei und lösungsorientiert wollen wir mit relevanten Informationen Impulse geben, damit Ärztinnen ihre Wünsche und Bedürfnisse leichter umsetzten können“, erklärt Sybille Rettenmaier, die bei Thieme gemeinsam mit den Herausgeberinnen und einem Redaktionsteam das Magazin entwickelt hat. „Mit der Zeitschrift „XX“ greifen wir erstmals unmittelbar die Anliegen von Frauen in der Medizin auf. Das ist überfällig.“ Eine Befragung, die Thieme vor dem Start der Zeitschrift unter Medizinerinnen durchgeführt hat, ergab: Über ein Drittel der in Deutschland tätigen Ärztinnen sind unzufrieden mit der Mitbestimmung, ihren Entwicklungschancen am Arbeitsplatz und ihrem Einkommen. Fast jede dritte Ärztin hat den Eindruck, dass sie aufgrund der Situation bei ihrem Arbeitgeber beruflich nicht so erfolgreich sein kann, wie sie es gerne möchte.

 

Erfahrungen gemeinsam teilen, Informationen austauschen und netzwerken um vorwärts zu kommen – begleitend zum gedruckten Heft gibt es eine Online-Plattform unter www.thieme.de/XX. In zwei Blogs berichten dort zwei Ärztinnen aus ihrem jeweiligen Berufsalltag als werdende Mutter und berufstätige Mutter zwischen Visite und Kindertagesstätte. Zum Start des neuen Heftes diskutieren Medizinerinnen am 10. März 2012 in München mit den Herausgeberinnen im Rahmen einer Podiumsdiskussion „Frauen in der Medizin“ über Wege, die Vereinbarkeit von Familie und Karriere zu verbessern.

 

Die neue Zeitschrift „XX – Die Zeitschrift für Frauen in der Medizin“ erscheint ab sofort mit fünf Ausgaben im Jahr. Das Jahresabonnement beträgt 99 Euro zzgl. Versandkosten. Interessierte erreichen den Abonnenten-Service unter 0711 8931-321 (Fax -422) oder per E-Mail: aboservice@thieme.de. Ansprechpartner für Anzeigenanfragen ist Andreas Schweiger, Thieme Media, Pharmedia GmbH, Tel. 0711 8931-245/Fax -624, Andreas.Schweiger@thieme.de.

 

Literatur:

A. Bühren, A. Tschörtner 2011: Ich bin Ärztin. Studie zur Arbeitssituation und Zufriedenheit von Frauen in der Medizin.(Georg Thieme Verlag)

Wie ein Arzt zum Justizopfer in Dubai wurde

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In Dubai herrscht Goldgräberstimmung. Viele gut ausgebildete Leute ziehen deshalb dorthin. Ein Arzt lernte nun die Schattenseite des Systems kennen. Ihm droht ein Todesurteil, weil sein Patient starb. Von Elisalex Henckel

Manchmal klingt noch seine alte Begeisterung für Dubai durch. Wenn er von seinen ersten Jahren in dem Wüstenstaat erzählt, zum Beispiel. Von der Goldgräberstimmung, die dort herrschte. Von den Möglichkeiten, die sich ihm als Arzt boten. Von den Menschen aus allen Ecken der Welt, die er kennenlernte. Und überhaupt, die Sonne, das Meer, das Leben im Süden. Weiter auf welt.de

econstra – KARRIEREFORUM

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Nur wer über spezifische Informationen verfügt, hat die Chance, sich bemerkbar zu machen und entscheidende Kontakte zu knüpfen. Das offizielle Karriereportal der econstra hilft dabei und bringt vom 25. bis zum 27. Oktober 2012 auf der Messe Freiburg ausstellende Unternehmen ins Gespräch mit Fachkräften und Nachwuchstalenten. Professionelles und persönliches Netzwerken lautet die Devise. Und damit unterstreicht das Karriereportal die Konzeption der econstra, die als erste Fachmesse ihrer Art nicht nur Präsentationsfläche schafft, sondern ebenso vernetzen möchte.

Das Karriereforum, dass jedem die Chance gewährt, Kontakt zu knüpfen und sich fachlich auszutauschen, bietet die Möglichkeit, sich mit einem Stand zu präsentieren. Auf über 600 m² kann man live erleben und selbst gestalten, was es heutzutage heißt, aktiver Netzwerker zu sein. Als Aussteller der econstra haben Sie die Möglichkeit, zwei kostenlose Stellenanzeigen zu veröffentlichen – sowohl im Netz als auch auf der Messe.

Alle Informationen finden Sie unter www.econstra.de.