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	<description>Personalberatung von der Personalvermittlung über Executive Search zum Outplacement</description>
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		<title>DGCH-Präsident kritisiert Systemfehler bei Transplantationen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 16:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[München &#8211; Der Skandal um gefälschte Laborwerte bei Lebertransplantationen ist für den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Karl-Walter Jauch, nicht zuletzt auch zurückzuführen auf „Systemfehler“ in der deutschen Transplantationsmedizin. Dies betont Jauch im Vorfeld des 130. Chirurgenkongresses. Insbesondere sei die Konkurrenz um Organe zwischen den Kliniken in Deutschland zu hoch. Der DGCH-Vorsitzende [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>München &#8211; Der Skandal um gefälschte Laborwerte bei Lebertransplantationen ist für den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Karl-Walter Jauch, nicht zuletzt auch zurückzuführen auf „Systemfehler“ in der deutschen Transplantationsmedizin. Dies betont Jauch im Vorfeld des 130. Chirurgenkongresses. Insbesondere sei die Konkurrenz um Organe zwischen den Kliniken in Deutschland zu hoch. Der DGCH-Vorsitzende fordert daher, die Zahl der Kliniken von 47 auf sechs übergeordnete Zentren zu verringern.</p>
<p>Kriminelles Verhalten von Ärzten ist für Professor Dr. med. h. c. Karl-Walter Jauch nicht zu entschuldigen. Der Direktor der Chirurgischen Klinik am Campus Großhadern der Universität München (LMU) ist aber überzeugt, dass „gewisse Rahmenbedingungen ein Fehlverhalten von Medizinern in der Transplantationsmedizin begünstigen“. Er nennt drei Kritikpunkte. Zum einen sei der Konkurrenzdruck zwischen den Transplantationszentren in Deutschland teilweise erdrückend. Die Folge ist ein Verteilungskampf um knappe Organe. Um als Klinik möglichst viele davon zu erhalten, würden auch Patienten auf der Warteliste angemeldet, die selbst mit neuer Leber schlechte Überlebensaussichten haben. Den höchsten Konkurrenzdruck gibt es laut Professor Jauch in Bayern, mit vier Transplantationszentren für zehn Millionen Einwohner . In Baden-Württemberg seien es für zehn Millionen Menschen zwei Zentren, in Großbritannien und den USA weniger. „Wir müssen die Zahl von 47 Transplantationszentren in Deutschland auf sechs übergeordnete Zentren mit einem Netzwerk assoziierter Organzentren reduzieren“, fordert der Präsident des 130. Chirurgenkongresses.</p>
<p>Einen zweiten Systemfehler sieht der Transplantationsmediziner in der Organverteilung auf die Patienten. Im Jahr 2006 hat Deutschland aus den USA den sogenannten „MELD−Score“ übernommen: Anhand von drei Laborwerten lassen sich damit die Überlebenschancen der Patienten nach einer Lebertransplantation bewerten. Aus einem Instrument, dass den Zustand des Patienten anzeigt, habe Deutschland jedoch das „sickest first“-Prinzip gemacht: Patienten mit hohem MELD-Score würden bevorzugt, obwohl die Überlebenschancen bei diesen schwer kranken Menschen am geringsten sind. Chirurg Jauch sieht darin einen folgenschwerer Fehler. In Deutschland würden ein Jahr nach der Lebertransplantation noch 75 Prozent der Patienten leben, in den USA, Kanada und Großbritannien seien es über 90 Prozent. Professor Jauch: „Diese Zahlen sind weder international zu rechtfertigen, noch werden sie den Erwartungen von Spendern und deren Familien gerecht, die auf einen sinnvollen Einsatz der Organe hoffen.“</p>
<p>Der dritte Punkt betrifft eine aus Sicht des Experten mangelnde Professionalität in der Transplantationsmedizin. Das Fachgebiet sei heute nur ein Zwischenschritt in der beruflichen Laufbahn, ein „temporärer Karrierebeschleuniger auf dem Weg zum Professor oder zum Chefarzt“. Darunter leiden nach Erfahrung des DGCH-Präsidenten „professionelle Werte wie Redlichkeit, Verlässlichkeit, Transparenz und Menschenfreundlichkeit“. Wie in anderen chirurgischen Bereichen könnte ein dreijähriges Ausbildungskonzept die Qualität in der Transplantationsmedizin sichern.</p>
<p>Neben mehr Transparenz in der Qualifikation eines Transplantationszentrums fordert Professor Jauch eine Form der Organvergabe, die auch die Erfolgsaussichten der Transplantation berücksichtigt. Davon abgesehen müsse aber ein Fehlverhalten von Ärzten persönliche Konsequenzen haben. „Auch wenn am Ende die groteskesten Betrugsfälle keine strafrechtliche Relevanz haben werden, sollten sie doch zumindest standesrechtlich geahndet werden“, fordert Professor Jauch: „Ein darüber Hinwegsehen ist nicht vertretbar, würde zu Recht in der Bevölkerung auf Unverständnis stoßen und der ärztlichen Selbstverwaltung als Makel anhaften.“</p>
<p>Die ausführliche Stellungnahme finden Sie hier:</p>
<p>DGCH-Mitteilungen 2/2013, S. 102ff.</p>
<p>http://www.dgch.de/fileadmin/media/texte_pdf/2013-02_DGCH-Mitteilung.pdf</p>
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		<title>130. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) 30. April bis 3. Mai 2013, ICM München</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 12:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Chirurgen tagen gemeinsam in München: Sichere Operationen – durch Leidenschaft und Augenmaß   München – Das Durchschnittsalter der chirurgischen Patienten in der Klinik hat sich in den letzten 20 Jahren um etwa zehn Jahre erhöht. Ärzte und Pflegepersonal in der Chirurgie haben so deutlich mehr mit Alterserkrankungen wie Lungen- und Herz-Erkrankungen, Osteoporose, Arterienverkalkung, Mangelernährung oder [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Chirurgen tagen gemeinsam in München:</b></p>
<p><b>Sichere Operationen – durch Leidenschaft und Augenmaß</b><b></b></p>
<p><b> </b></p>
<p><b>München – Das Durchschnittsalter der chirurgischen Patienten in der Klinik hat sich in den letzten 20 Jahren um etwa zehn Jahre erhöht. Ärzte und Pflegepersonal in der Chirurgie haben so deutlich mehr mit Alterserkrankungen wie Lungen- und Herz-Erkrankungen, Osteoporose, Arterienverkalkung, Mangelernährung oder Demenz zu tun, die den Behandlungserfolg gefährden. Auf dem 130. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) vom 30. April bis 3. Mai 2013 in München diskutieren rund 5500 Chirurgen aller Fachdisziplinen mit welchen Konzepten die Operation und Genesung älterer Patienten künftig verbessert werden kann. Auch die aktuellen Diskurse um Bonuszahlungen, wie auch Innovationen im OP und Patientensicherheit sind Schwerpunkte des Kongresses.</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der steigenden Lebenserwartung in der Bevölkerung steigen auch die Wünsche an Lebensqualität und Beweglichkeit im Alter – das verlangt Höchstleistungen vom Operateur. Gleichzeitig sehen sich Ärzte in Klinik und Praxis wachsenden ökonomischen Druck ausgesetzt. „Wir müssen höchsten persönlichen Einsatz mitbringen und mit Leidenschaft für das Fach eintreten, um die alltäglichen Hürden zu meistern. Ergänzend zur Leidenschaft ist das richtige Augenmaß notwendig – in der täglichen Behandlung des Patienten und im Umgang mit Kollegen“, erläutert Professor Dr. med. Karl-Walter Jauch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Nur so lasse sich der hohe Qualitätsstandard in Forschung und Praxis erhalten. Alle Schwerpunktthemen des diesjährigen Chirurgenkongresses in München stehen daher unter dem Motto „Chirurgie mit Leidenschaft und Augenmaß“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der erste der vier Thementage widmet sich der „Chirurgie im hohen Lebensalter“. 20 Prozent der über 70-Jährigen leiden unter mindestens fünf Erkrankungen gleichzeitig. „Das erfordert, dass wir sehr genau prüfen, ob eine Indikation zur Operation angesichts von Begleiterkrankungen oder eingeschränkten Kräftereserven gegeben ist, welches Operationsverfahren sich eignet und dass es ein postoperatives Konzept gibt“, erklärt Jauch, der die Chirurgische Klinik und Poliklinik des Klinikums Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München leitet. Experten diskutieren am ersten Kongresstag unter anderem, wann Chirurgen Gelenke oder Hüften älterer Menschen erhalten oder besser ersetzen und wie Komplikationen verhindert werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die aktuelle Diskussion um Zielvereinbarungen in Arztverträgen hat den „Arbeitsplatz Chirurgie“ auch in den öffentlichen Fokus gerückt. Am „Tag der Arbeit“ diskutieren Chirurgen auf dem Kongress gemeinsam mit Vertretern der Krankenhausdirektion notwendige Schritte zur Verbesserung der Arbeitssituation in Klinik und Praxis sowie über Führungskultur und Verantwortung. „Denn wir möchten den Nachwuchs weiterhin für das Fach begeistern und nicht mehr akzeptierte Arbeitsbedingungen und Demotivation vermeiden“, sagt Jauch. Auch dieses Jahr bietet die DGCH das „Studentenforum“ an, um den Nachwuchs für das chirurgische Fach zu begeistern: Interessierte Medizinstudenten können im „Skills Lab“ unter Anleitung ihre chirurgischen Fertigkeiten testen. An den beiden anderen Kongresstagen stehen Innovationen in der Chirurgie und die Patientensicherheit auf der Agenda.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den täglichen Sitzungen und Vorträgen bieten die Veranstalter Kongressbesuchern Exkursionen an: Zu besichtigen ist Europas größtes zusammenhängendes OP-Zentrum, dessen Eröffnung 2014 geplant ist, ein weltweit führendes Unternehmen der chirurgischen Navigationstechnik, eine Firma, die Stamzellpräparate zur Patientenbehandlung herstellt, und die erste vollklinische Protonen-Bestrahlungsanlage Europas (RPTC). Das wissenschaftliche Programm gestaltet die DGCH gemeinsam mit ihren zehn Mitgliedsgesellschaften der Allgemein- und Viszeral-, Gefäß-, Herz-, Kinder-, Neuro-, Mund-Kiefer-Gesichts-, Thorax-, Unfall- und Plastischen Chirurgie sowie der Orthopädie. Weitere Informationen zum Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Interessierte unter <a href="http://www.chirurgie2013.de/">www.chirurgie2013.de</a>.</p>
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		<title>Internationales Graduiertenkolleg DIAMICOM erforscht Diabetes  Deutsche Diabetes Gesellschaft begrüßt neue Ausbildungsplattform</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 13:30:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin – Diabetes mellitus schädigt die Gefäße in Augen, Nerven und Nieren. Die Folge sind Erblindung, Amputation von Zehen und Füßen und Nierenversagen. Ziel des internationalen Graduiertenkollegs „Diabetic Microvascular Complications“ (DIAMICOM) ist es, diese mikrovaskulären Folgeerkrankungen von Diabetes medizinisch und lebenswissenschaftlich zu erforschen, Nachwuchsforscher fachübergreifend auszubilden und die Erkenntnisse für die Vorbeugung und Behandlung zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin – Diabetes mellitus schädigt die Gefäße in Augen, Nerven und Nieren. Die Folge sind Erblindung, Amputation von Zehen und Füßen und Nierenversagen. Ziel des internationalen Graduiertenkollegs „Diabetic Microvascular Complications“ (DIAMICOM) ist es, diese mikrovaskulären Folgeerkrankungen von Diabetes medizinisch und lebenswissenschaftlich zu erforschen, Nachwuchsforscher fachübergreifend auszubilden und die Erkenntnisse für die Vorbeugung und Behandlung zu nutzen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) freut sich, dass die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft (DFG) jetzt 14 Heidelberger Jungforschern ermöglicht,  im Rahmen von DIAMCOM gemeinsam zu lernen und zu forschen.</strong></p>
<p>Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes mellitus erkrankt – Tendenz steigend. „Die Bekämpfung der Volkskrankheit ist deshalb eine der vordringlichsten Aufgaben der Medizin“, sagt Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft aus Berlin. Doch es fehle an qualifiziertem Nachwuchs in der Wissenschaft. Die deutsch-holländische Ausbildungsplattform DIAMICOM bietet jungen Wissenschaftlern aus Medizin, Biologie und Biowissenschaften die Möglichkeit, die Folgeerkrankungen von Diabetes zu untersuchen und sich dabei zu qualifizieren. Durch gemeinsames Lernen und Forschen fließen klinische und natur- und ingenieurwissenschaftliche Aspekte in die Ergebnisse ein. „Auf diese Weise bündelt das Projekt fachübergreifendes Wissen und größte Methodenkompetenz  für die Diabetesforschung“, so Garlichs.</p>
<p>Die 36-monatige Ausbildung umfasst die Krankheitsmechanismen von Diabetes in Augen, Nieren und Nerven sowie praktische und theoretische Module. „Unser Ziel ist die gemeinsame Ausbildung von Medizin- und lebenswissenschaftlichen Doktoranden. Gleichzeitig sollen die Promovierenden auf den komplexen Arbeitsmarkt „Wissenschaft“ intensiv vorbereitet und früh zu wissenschaftlicher Selbstständigkeit geführt werden werden“, sagt DIAMICOM-Sprecher Professor Dr. Hans-Peter Hammes, Leiter der Sektion Endokrinologie an der V. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim. Geplant sei eine intensive Zusammenarbeit der geförderten Jungwissenschaftler der Universität Heidelberg mit der Universität Groningen.</p>
<p>Die DDG begrüßt diese hoch attraktiven Qualifizierungschance für junge Forscher, die sich für Diabetes interessieren. „Denn nur mit fachübergreifenden Anstrengungen werden wir im Kampf gegen Diabetes erfolgreich sein“, so Dietrich Garlichs. Das Programm folgt den Zielen und Empfehlungen der DIAMAP, einer EU-Initiative, zu deren Aufgaben der Überblick über die Diabetesforschung in Europa gehört. Partner des DFG-geförderten Projekts ist auch die Pharmafirma Sanofi, die neben praktischen Ausbildungsmodulen Industrieerfahrung beisteuert. Weitere Informationen zu DIAMICOM finden Interessierte unter: <a href="http://www.umm.uni-heidelberg.de/ag/grk1874/">www.umm.uni-heidelberg.de/ag/grk1874/</a></p>
<p>Für Doktorandenstipendien der DIAMICOM können sich interessierte Studenten noch bis zum 1. Dezember 2012  bei der Hartmut Hoffmann-Berling International Graduate School of Molecular and Cellular Biology (HBIGS) bewerben. Weitere Informationen unter <a href="http://www.hbigs.uniheidelberg.de/main_application.html">www.hbigs.uniheidelberg.de/main_application.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gefäß-Operation auch im hohen Alter sinnvoll  Chirurgen fordern spezialisierte gefäßchirurgische Versorgung</title>
		<link>http://www.suademus.com/gefas-operation-auch-im-hohen-alter-sinnvoll-chirurgen-fordern-spezialisierte-gefaschirurgische-versorgung/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 13:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neuigkeiten aus der Personalberatung]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin – Durchblutungsstörungen – etwa in den Beinen, in der Bauchschlagader oder am Herzen – sind der häufigste Grund für eine Einweisung in deutsche Krankenhäuser. Jährlich stellen Ärzte hierzulande mehr als 200 000 gefäßchirurgische Hauptdiagnosen, vor allem bei betagten Patienten. Die Zahl der Fälle wird in den nächsten Jahren um 30 Prozent steigen, denn unsere Bevölkerung altert. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin – Durchblutungsstörungen – etwa in den Beinen, in der Bauchschlagader oder am Herzen – sind der häufigste Grund für eine Einweisung in deutsche Krankenhäuser. Jährlich stellen Ärzte hierzulande mehr als 200 000 gefäßchirurgische Hauptdiagnosen, vor allem bei betagten Patienten. Die Zahl der Fälle wird in den nächsten Jahren um 30 Prozent steigen, denn unsere Bevölkerung altert. Die Kosten für die Therapie belaufen sich auf mehrere Milliarden Euro. Wie sich auch bei Hochbetagten gefäßchirurgische Eingriffe sicherer und zugleich effizienter machen lassen, diskutieren Experten im Rahmen der Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) am 5. Dezember 2012 in Berlin. In jedem Fall setze dies voraus, so die Experten, der Gefäßchirurgie in den Kliniken mehr Gewicht zu verleihen.</strong></p>
<p>Im Jahr 2030 wird jeder Dritte Bundesbürger über 60 Jahre alt sein. Dementsprechend wird in den kommenden Jahren der Anteil der stationären Behandlungen im Krankenhaus bei den über 60-Jährigen auf über 60 Prozent ansteigen. Vor allem die Zahl der Herz- Kreislauferkrankungen wird erheblich zunehmen: Verengte Gefäße in den Beinen oder gar eine überdehnte Bauchschlagader können schnell das Leben eines Patienten in Gefahr bringen. Gefäßchirurgische Operationen sind jedoch vor allem für ältere Patienten mit hohen Risiken verbunden, weiß Professor Dr. med. E. Sebastian Debus, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) aus Hamburg: „Hochbetagte werden daher oft erst operiert, wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist“. Doch gerade diese späten Eingriffe verursachten die Hauptkosten. „Wir streben deshalb an, durch Spezialisierung und innovative Technik die Eingriffsinvasivität zu minimieren und zugleich die Effektivität der Behandlung zu maximieren“, sagt der Direktor der Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin<em> </em>am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine aufgeweitete Bauchschlagader etwa operierten Ärzte früher in aufwendigen, offenen Eingriffen. Heute wird ein solches Aortenaneurysma meist minimalinvasiv behandelt: Der Operateur setzt über einen Katheter ein Röhrchen aus Drahtgeflecht in die Ader ein, um diese zu stabilisieren. „Dadurch treten seltener Komplikationen auf, der Patient kann früher nach Hause und braucht meist keine Rehabilitation“, sagt Debus. Dieses Vorgehen schont also den Patienten, verhindert Komplikationen und spart zugleich Kosten.</p>
<p>Denn allein die Behandlung von Durchblutungsstörungen kostet in Deutschland pro Jahr bis zu drei Milliarden Euro. 92 Prozent davon entfallen auf hoch betagte Patienten, erläutert Professor Debus und mahnt: „Die Spezialisierung der Gefäßchirurgie kann Kosten minimieren, vor allem aber ist sie dringend erforderlich“ Trotzdem unterhält nur etwa ein Drittel aller Kliniken eine eigenständige Abteilung für Gefäßchirurgie. Bisher hindere vor allem Personalmangel die Gefäßchirurgen daran, das Fachgebiet weiterzuentwickeln und die Spezialisierung voranzutreiben. “Denn in den meisten Krankenhäuser arbeitet die Gefäßchirurgie nicht autark und wird ohne eigene Personalhoheit betrieben“, so Debus. Es sei deshalb etwa nicht möglich, Mitarbeiter auszuwählen, anzustellen und zu befördern. Dies verhindere, die gefäßchirurgische Spezialisierung für den ärztlichen Nachwuchs attraktiv zu gestalten.</p>
<p>Wie immer mehr hoch Betagte ohne steigende Kosten von neuesten gefäßchirurgischen Techniken profitieren können, darüber diskutieren Experten auf der Pressekonferenz der DGCH.</p>
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		<title>Nachhaltig abnehmen mit Inter-Learn</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 13:28:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Bei der Behandlung von übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen in spezialisierten Kliniken werden in der Regel schnell Erfolge erzielt: Die Betroffenen stellen während des stationären Aufenthalts ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten um und nehmen deutlich ab. Gerade im Vergleich zur ambulanten Behandlung, bei der die Kinder von zu Hause aus versuchen, ihren Lebensstil [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Bei der Behandlung von übergewichtigen und adipösen Kindern und Jugendlichen in spezialisierten Kliniken werden in der Regel schnell Erfolge erzielt: Die Betroffenen stellen während des stationären Aufenthalts ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten um und nehmen deutlich ab. Gerade im Vergleich zur ambulanten Behandlung, bei der die Kinder von zu Hause aus versuchen, ihren Lebensstil zu ändern, ist die stationäre Therapie zunächst einmal zielführender. Doch sobald die Patienten in ihr gewohntes Lebensumfeld zurückkehren, fallen sie häufig in bekannte Muster zurück. Das Projekt „Inter-Learn“ soll erforschen, ob sich dieser Rückfall durch Einsatz von Teletechnologie aufhalten lässt.</strong></p>
<p>Gemeinsam mit der Medigreif Inselklinik Heringsdorf initiierte diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe die Studie Inter-Learn. „Mithilfe einer App auf ihren Smartphones sollen Kinder und Jugendliche mit Diabetes nach der stationären Rehabilitation die strukturierte Behandlung ihres Übergewichts weiterführen“ erklärt Chefarzt Prof. Ralf Schiel das Projekt. „So wird die Überwachung des Lebensstils ermöglicht und die Motivation zur Gewichtsabnahme erhöht.“</p>
<p>Das funktioniert mithilfe von Telemedizin, welche die Betroffenen bereits während ihres Klinikaufenthalts verwenden lernen. Ein innovatives Programm registriert sowohl Bewegung als auch Ernährung. Zum einen überwachen die Beschleunigungssensoren des Smartphones die körperliche Aktivität des Patienten (DiaTrace). Die Bewegungsform, körperliche Leistung und aufgewendete Zeit werden in einem Diagramm angezeigt. Es wird genau aufgezeichnet, wie sich der Patient während der stationären Behandlung bewegt. Stellt das Programm signifikante Abweichungen von den therapeutischen Zielvorgaben fest, weist es den Probanden darauf hin. Erkennt es jedoch besonders gute Werte, erhalten die Teilnehmer kleine Belohnungen wie einen Cartoon aufs Handy.</p>
<p>Des Weiteren werden mit der Handykamera Fotos des konsumierten Essens gemacht und von der Software an den Case-Manager gesendet. Dieser steht mit den Teilnehmern der Studie in Kontakt und evaluiert die Therapie systematisch. So wird unter anderem die Energiezufuhr gemeinsam ausgewertet.</p>
<p>Nach dem Klinikaufenthalt trifft sich der Case-Manager mit den Probanden, um über den aktuellen Therapieverlauf im Bilde zu sein. Alle drei Monate findet ein eintägiges Nachsorgetreffen in der Rehabilitationsklinik statt, an welchem neben dem Case-Manager und den Teilnehmern auch die in die ursprüngliche stationäre Therapie involvierten Ärzte, Psychologen, sowie Ernährungs- und Sporttherapeuten teilnehmen.</p>
<p>Die Inter-Learn Studie hat im Herbst 2012 an der Medigreif Inselklinik Heringsdorf mit 60 Teilnehmern begonnen. 30 Patienten der Klinik im Alter von zehn bis 18 Jahren erhalten die telemedizinische Unterstützung, eine Kontrollgruppe von weiteren 30 Betroffenen wird konventionell behandelt. Nachdem die Teilnehmer rekrutiert sind, wird die Nachuntersuchungsphase mit einer Dauer von zwölf Monaten beginnen, auf die eine Auswertungsphase von vier Monaten folgt. So wird nach spätestens 24 Monaten feststehen, ob Inter-Learn einen signifikanten Beitrag zur nachhaltigen Gewichtabnahme leisten kann.</p>
<p>Neben Spendeneinnahmen für das Projekt auf der diesjährigen Charity-Gala freut sich diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe über die Unterstützung von Inter-Learn durch Boehringer Ingelheim in Form einer Spende von 10.000,00 €. Mit dem Projekt der Reduktion von Übergewicht und Adipositas könnte man der Prävention von Diabetes Typ 2 einen entscheidenden Schritt näherkommen.</p>
<p>Spenden für Inter-Learn werden stets gebraucht und können auf folgendes Konto überwiesen werden:</p>
<p>diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe</p>
<p>Spendenkonto 60 60, Stichwort „Inter-Learn“</p>
<p>Bank für Sozialwirtschaft<br />
BLZ 100 205 00</p>
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		<title>Doping durch Technik?  Moderne Prothesen ermöglichen immer bessere Leistungen bei den Paralympics</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 16:47:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin – Der aktuelle Weltrekord des Brasilianers Alan Oliviera beim 200 Meter-Lauf der Paralympics entfacht neue Diskussionen um das so genannte Technik-Doping. Im Behindertensport verbessern moderne Prothesen Leistungen zum Teil soweit, dass Gutachter Vorteile gegenüber nicht-behinderten Sportlern vermuten. Immer leichtere und flexiblere Materialien ermöglichen deutliche Leistungssteigerungen. Auch im Alltag helfen jüngste Entwicklungen in der Technischen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin – Der aktuelle Weltrekord des Brasilianers Alan Oliviera beim 200 Meter-Lauf der Paralympics entfacht neue Diskussionen um das so genannte Technik-Doping. Im Behindertensport verbessern moderne Prothesen Leistungen zum Teil soweit, dass Gutachter Vorteile gegenüber nicht-behinderten Sportlern vermuten. Immer leichtere und flexiblere Materialien ermöglichen deutliche Leistungssteigerungen. Auch im Alltag helfen jüngste Entwicklungen in der Technischen Orthopädie, körperlichen Behinderungen besser zu kompensieren. Welche Neuerungen aus der modernen technischen Orthopädie das Leben behinderter Menschen in Alltag, Beruf und Sport vereinfacht, diskutieren Experten auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Der gemeinsame Kongress der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU) findet vom 23. bis 26. Oktober 2012 in Berlin statt.</strong></p>
<p>Die Möglichkeiten und das Niveau der Technischen Orthopädie zeigen sich aktuell in den inzwischen spektakulären Leistungen behinderter Sportler bei den Paralympics. Durch diese technischen Entwicklungen können behinderte Sportler inzwischen auf den Meisterschaften der Nichtbehinderten wettbewerbsfähig mithalten. Die Teilnahme des Carbon-Prothesen-Trägers Oscar Pistorius bei den diesjährigen Olympischen Spielen hat eine Diskussion um ein sogenanntes Technik-Doping aufkommen lassen. Mit dem spektakulären Paralympics-Sieg des Brasilianers Alan Olivieras im 200 Meter-Lauf diskutiert die Öffentlichkeit nun auch über Vorteile durch Technik unter den behinderten Sportlern. Der Brasilianer verwendete längere Prothesen, die jedoch vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) zuvor genehmigt worden sind. „Die Verantwortlichen müssen künftig sehr detaillierte Regeln aufstellen, um einzelnen Athleten keine Vor- oder Nachteile zu verschaffen. Denn: Jeder Zentimeter, den die Prothese an Länge gewinnt, verschafft dem Sportler eine höhere Schrittweite“, erklärt Professor Wolfram Mittelmeier, Präsident der DGOOC.</p>
<p>Wissenschaftler errechneten in einem mathematischen Modell, dass die Biodynamik des Körpers von Usain Bolt, diesjährigem Olympiasieger im 100, 200 und 400 Meter-Lauf, beste Voraussetzung für einen Weltklasseläufer bietet. Danach verfügt er über eine geringere „vertikale Steifigkeit“ als seine Mitstreiter. Mit Prothesen ließen sich diese Erkenntnisse für behinderte Sportler sicherlich noch weiter optimieren, so Mittelmeier, Direktor der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Rostock. Beispielsweise könne der Körperschwerpunkt durch individuell bemessene Prothesen verbessert und der Körper dadurch mit gleicher Kraft schneller vorangebracht werden. Doch dass Prothesen gesunde Gliedmaßen in ihrer Mechanik ersetzen und behinderte Sportler leistungsfähiger als gesunde Athleten machen können, bezweifelt der Orthopäde: „Carbon-Prothesen besitzen eine geringere Aufliegefläche als Füße und Sprunggelenke, wodurch weniger Energie beim Auftritt verloren geht.“ Dies verschaffe behinderten Sportlern zwar Vorteile, dafür seien diese Prothesen beim Start und  in Kurven jedoch weniger geeignet.</p>
<p>Die Erkenntnisse aus der Prothesenversorgung für Spitzensportler wirken sich auch auf die allgemeine Versorgung von Patienten aus. „Insofern erfüllen die Paralympics quasi den gleichen Zweck wie die Formel 1. Auch hier erwachsen aus der Spitzentechnologie Erkenntnisse für den Alltagsgebrauch“, erläutert Dr. Andreas Gassen, Vizepräsident des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU).  So ist die Technische Orthopädie heute in der Lage, die Betroffenen von jährlich rund 60 000 Amputationen an den unteren Extremitäten mit immer besseren Hilfsmitteln auszustatten. Neue Prothesen zeichnen sich durch leichtere Materialien, verbesserte elektronische Steuerungen und leistungsfähigere Batterien aus. So erleichtern Orthopäden den Alltag sowie Freizeitaktivitäten der Betroffenen. Auch Prothesen für Arm-amputierte Patienten sind heute so gut, dass sie kunstvolle Fingerbewegungen nachahmen können. Dabei verbessert die Kopplung körpereigener Nerven an Exoprothesen die Feinmotorik. Über Mobilität nach Unfällen und Krankheiten sowie die Möglichkeiten der Technischen Orthopädie berichten Experten auf dem Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2012.</p>
<p>Der DKOU findet vom 23. bis 26. Oktober 2012 in Berlin als gemeinsamer Kongress der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU) statt. Er ist der größte europäische Kongress in diesem Bereich, zu dem etwa 12.000 Fachbesucher erwartet werden. Experten diskutieren hier die neuesten Entwicklungen in der  Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Themen reichen von der Schwerverletztenversorgung, den Strukturen der Notaufnahmen und der Katastrophenmedizin über Implantatversorgung und Rehabilitation bis hin zu rheumatischen und degenerativen Erkrankungen sowie Osteoporose.</p>
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		<title>Eine Verbesserung der Hormonanalytik gelingt nur interdisziplinär  Testosteron – ein Biomarker der Gesundhei</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 13:18:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bonn/Mannheim – Männer mit niedrigen Testosteronwerten sind neueren Studien zufolge besonders anfällig für Bluthochdruck oder Diabetes Typ 2. „Um die Hormonwerte zuverlässig zu ermitteln und anhand dessen auf mögliche Gesundheitsrisiken zu schließen, sind sowohl Kenntnisse in der Laboranalytik als auch die Beurteilung des klinischen Kontextes erforderlich“, betont Professor Dr. med. Henri Wallaschofski vom Institut für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn/Mannheim – Männer mit niedrigen Testosteronwerten sind neueren Studien zufolge besonders anfällig für Bluthochdruck oder Diabetes Typ 2. „Um die Hormonwerte zuverlässig zu ermitteln und anhand dessen auf mögliche Gesundheitsrisiken zu schließen, sind sowohl Kenntnisse in der Laboranalytik als auch die Beurteilung des klinischen Kontextes erforderlich“, betont Professor Dr. med. Henri Wallaschofski vom Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin der <strong>Universitätsmedizin </strong>Greifswald. Die indikationsgerechte Labordiagnostik und aktuelle Entwicklungen zur Verbesserung der Laboranalytik von Sexualhormonen sind Themen der 9. Jahrestagung der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) vom 26. bis 29. September 2012 im Congress Center Rosengarten in Mannheim.</strong></p>
<p>Hormone sind Botenstoffe, die nahezu an allen Regulationsvorgängen und Prozessen des Körpers beteiligt sind und zahlreiche Abläufe in unterschiedlichen Geweben und Organen steuern. Sowohl manifeste Stoffwechselerkrankungen als auch gesundheitliche Risikosituationen weisen häufig charakteristische Störungen der Hormonsekretion auf. Die Konzentrationsbestimmung von Hormonen im Blut und anderen Körperflüssigkeiten ist eine wichtige Grundlage bei der Diagnostik, Verlaufsbeurteilung und Therapie vieler Stoffwechselerkrankungen. Zu den am häufigsten untersuchten Hormonen zählt das Sexualhormon Testosteron, das bei Männern und Frauen vorkommt, sich aber in Konzentration und Wirkungsweise bei beiden Geschlechtern deutlich unterscheidet. Die vielfältigen biologischen Funktionen umfassen neben dem sexuellen Verlangen und Lustempfinden auch eine Beeinflussung des Protein- und Muskelstoffwechsels, den Knochenaufbau und die Fortpflanzung.</p>
<p>Studien deuten darauf hin, dass die Testosteron-Konzentration im Blut von Männern auch Hinweise auf Erkrankungen geben kann. So zeigte eine Untersuchung an rund 2000 männlichen Einwohnern aus Mecklenburg-Vorpommern, die im Kontext der Gesundheitsstudie Study of Health in Pomerania (SHIP) untersucht wurden, dass das Sexualhormon eng mit der Blutdruckregulation verknüpft ist. Demnach gehen niedrige Testosteronwerte mit einer um fast 20 Prozent erhöhten Gefahr für zu hohen Blutdruck einher. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa Herzinfarkt oder Schlaganfall.</p>
<p>Bei SHIP handelt es sich um eine Bevölkerungsstudie mit umfangreichen Untersuchungen sowie Blut- und Urinproben, die seit über zehn Jahren mit über 4000 Probanden mit mittlerweile drei Untersuchungswellen läuft. In einer anderen Studie, die ebenfalls auf SHIP-Daten basiert, sind geringe Konzentrationen des Hormons bei Männern mit einer um das Dreifache erhöhten Gefahr für die Entstehung von Typ-2-Diabetes verbunden. Eine dritte Untersuchung deutet sogar darauf hin, dass ein Testosterondefizit auch mit einem deutlich gesteigerten Risiko, zu versterben, einhergeht. „Unklar ist allerdings bislang, ob geringe Testosteronkonzentrationen solche Gesundheitsprobleme verursachen oder ob sie lediglich als Biomarker auf diese Risiken hinweisen“, betont Professor Wallaschofski, der an allen drei Studien beteiligt war.</p>
<p>Dennoch weist die aktuelle Analytik auch noch Limitationen durch unzureichende Harmonisierung oder Standardisierung von unterschiedlichen Immunoassays oder die Frage adäquater Referenzbereiche auf. Zudem werden präanalytische Einflussfaktoren bei der Interpretation der Befunde unzureichend beachtet. Trotz ihrer Limitationen werden diese Verfahren jedoch aufgrund ihrer weiten Verbreitung und leichten Automatisierbarkeit auch in den nächsten Jahren praktisch eine wesentliche Rolle spielen. „Deshalb ist es der DGKL ein besonderes Anliegen, für die Qualität der Labordiagnostik ein Problembewusstsein zu schaffen und durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit klinisch endokrinologisch tätigen Kollegen eine nachhaltige Verbesserung der Qualität in diesem Bereich zu erzielen“, betont der DGKL-Präsident Professor Dr. med. Joachim Thiery vom Institut für Laboratoriumsmedizin der Universität Leipzig. Möglichkeiten und Grenzen von Sexualhormon-Untersuchungen erörtern Experten auf der 9. Jahrestagung der DGKL vom 26. bis 29. September 2012 im Congress Center Rosengarten in Mannheim.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Literatur:</span></strong></p>
<p>Torkler S., Wallaschofski H., Baumeister S.E., Volzke H., Dorr M., Felix S., et al. Inverse association between total testosterone concentrations, incident hypertension and blood pressure. Aging Male 2011;14:176–82</p>
<p>Schipf S., Haring R., Friedrich N., Nauck M., Lau K., Alte D., et al. Low total testosterone is associated with increased risk of incident type 2 diabetes mellitus in men: results from the Study of Health in Pomerania (SHIP). Aging Male 2011;14:168–75</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Terminhinweise:</span></strong></p>
<p><strong>9. Jahrestagung der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) vom 26. bis zum 29. September 2012</strong></p>
<p>Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2, 68161 Mannheim</p>
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		<title>AXA Private Equity übernimmt Riemser</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 11:11:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Eignerfamilie Braun und Minderheitsaktionäre wie TVM Capital verkaufen ihre Anteile. Das Greifswalder Unternehmen setzte 2011 mit rund 500 Mitarbeitern etwa 100 Millionen Euro um und war nach eigenen Angaben profitabel. Das zunächst auf Tierarzneien spezialisierte Unternehmen wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Spezialisten für Humanarzneimittel mit Schwerpunkten in der Onkologie, Infektiologie und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eignerfamilie Braun und Minderheitsaktionäre wie TVM Capital verkaufen ihre Anteile. Das Greifswalder Unternehmen setzte 2011 mit rund 500 Mitarbeitern etwa 100 Millionen Euro um und war nach eigenen Angaben profitabel. Das zunächst auf Tierarzneien spezialisierte Unternehmen wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Spezialisten für Humanarzneimittel mit Schwerpunkten in der Onkologie, Infektiologie und Dermatologie. 2011 wurde das Veterinärgeschäft schließlich verkauft. Weiter bei <a href="http://www.transkript.de/index.php?id=13887" target="_blank">transkript</a></p>
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		<title>&#8220;Social Media ist nichts Virtuelles. Social Media ist das reale Leben.&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2012 14:58:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Viele Personaler stellen sich immer noch die Frage: Eignet sich Social Media für unser Unternehmen? Wie findet man eine passende Strategie? Wie behält man bei all dem Wachstum, all der Dynamik des Web 2.0 den Überblick? Antworten darauf liefert uns Mirko Lange, Inhaber und Geschäftsführer der Kommunikations-Beratung talkabout communications gmbh mit Sitz in München. Der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Personaler stellen sich immer noch die Frage: Eignet sich Social Media für unser Unternehmen? Wie findet man eine passende Strategie? Wie behält man bei all dem Wachstum, all der Dynamik des Web 2.0 den Überblick? Antworten darauf liefert uns Mirko Lange, Inhaber und Geschäftsführer der Kommunikations-Beratung talkabout communications gmbh mit Sitz in München. Der studierte Jurist und leidenschaftliche Öffentlichkeitsarbeiter engagiert sich seit mehr als 15 Jahren für „Kommunikation für Innovationen &amp; Innovationen für Kommunikation“, ist im Web 2.0 zu Hause und die Frage nach postalischen Nachrichten bringt ihn zum <a href="http://www.dgfp.de/aktuelles/news/social-media-ist-nichts-virtuelles-social-media-ist-das-reale-leben-3647" target="_blank">Grübeln</a>.</p>
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		<title>Wie sieht der Automotive-Arbeitsplatz der Zukunft aus?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 12:28:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[»AutomotiveCOM Wolfsburg 2012« bietet breiten Ideenaustausch und Tools zum Kollaborieren Unter dem Einfluss moderner Kommunikationstechnik verändert sich die Arbeitswelt schneller denn je. Damit nimmt die Komplexität in der internatio-nalen Zusammenarbeit und Kommunikation von Zulieferern und OEMs in der Automobilindustrie erheblich zu. Zudem erfordert diese Entwicklung umfang-reiche Sicherheitssysteme zum Schutz der Konstruktions- und Fertigungsdaten. Was für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>»AutomotiveCOM Wolfsburg 2012« bietet breiten Ideenaustausch und Tools zum Kollaborieren</h2>
<p>Unter dem Einfluss moderner Kommunikationstechnik verändert sich die Arbeitswelt schneller denn je. Damit nimmt die Komplexität in der internatio-nalen Zusammenarbeit und Kommunikation von Zulieferern und OEMs in der Automobilindustrie erheblich zu. Zudem erfordert diese Entwicklung umfang-reiche Sicherheitssysteme zum Schutz der Konstruktions- und Fertigungsdaten.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-328" title="AutomotiveCom2012_600x600_100KB" src="http://www.suademus.com/wp-content/uploads/2012/06/AutomotiveCom2012_600x600_100KB-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><br />
Was für die Business-IT in der Automobilindustrie die größte Herausforderung der kommenden Jahre darstellt, bietet der Automotive-Branche gleichzeitig vielfältige Chancen: moderne, mobile und flexible Arbeitsplätze, ungeahntes Effizienzpotenzial und neue Möglichkeiten zur Prozess-Optimierung in Entwick-lung, Produktion und Retail. Eine zukunftsorientierte IT-Infrastruktur wird so zum Innovationsmotor für den Erfolg der deutschen Automobilindustrie.<br />
Die Fachtagung »AutomotiveCOM Wolfsburg 2012« am 12. September 2012 greift diese Themen auf und steht deshalb unter dem Motto »Workplace &amp; Collaboration of the future«.<br />
IT- und Projektverantwortliche der Automobilindustrie erwarten neben hochkarätigen Keynotes und Fachvorträgen in diesem Jahr erstmals auch Workshops und Roundtables für einen intensiven Austausch mit Kollegen und Spezialisten. Federführende IT-Anbieter stehen als Veranstaltungspartner für fachliche Gespräche bereit.<br />
Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit zur AutomotiveCom Wolfsburg 2012 unter www.automotive-com.de<br />
Vogel IT-Medien, Augsburg, ist eine Tochtergesellschaft der Vogel Business Media, Würzburg. Seit 1989 gibt der Verlag Fachmedien für Entscheider heraus, die mit der Produktion, der Beschaffung oder dem Einsatz von Informationstechnologie beruflich befasst sind. Dabei bietet er neben Print- und Online-Medien auch ein breites Veranstaltungsportfolio an. Die wichtigsten Angebote des Verlages sind IT-Business, eGovernment Computing, SearchNetworking.de, SearchSecurity.de, SearchStorage.de, SearchDataCenter.de und SearchCloudComputing.de.</p>
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