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Der Technologiekonzern Heraeus setzte sich gegen die Deutsche Telekom und die Postbank durch und erhält den Deutschen Personalwirtschaftspreis 2016

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Köln, 20. Oktober 2016. Das Publikum hat entschieden: Der Deutsche Personalwirtschaftspreis 2016 geht an Heraeus. Der Technologiekonzern setzte sich gestern im Finale beim HR SKYdinner gegen die Deutsche Telekom und die Postbank durch. Grundlage des Erfolgs war eine „Operation am offenen Herzen“: Der Technologiekonzern mit 13.000 Mitarbeitern hat die gesamte HR-Organisation umgebaut und digitalisiert – sowohl lokal als auch international.

Sämtliche Personalmanagement-Tools überarbeiten, für einen kulturellen Wandel sorgen und die Digitalisierung der Prozesse vorantreiben – so lautete vor zwei Jahren die Herausforderung für Personalchef Roland Hehn und sein Team bei Heraeus. Dies haben die Personaler gemeistert und wurden nun dafür ausgezeichnet: mit dem Deutschen Personalwirtschaftspreis 2016.

Heraeus: Schlankes Programm, alles im Wandel

Die Herausforderung für Heraeus lag nicht nur im vielschichtigen Wandel, in der „Operation am offenen Herzen“, wie es im eingereichten Konzept des Unternehmens aus dem hessischen Hanau heißt. Die Transformation von HR wurde auch ohne zusätzliche Mittel gestemmt: Eine Budgeterhöhung gab es nicht und der Headcount im Personalwesen verringerte sich sogar, da Ressourcen auf produktive Bereiche verlagert und ein Lean-Programm im Personalbereich eingeführt wurden. Am Ende des Prozesses ist HR als fester Teil des Business verankert, Unternehmens- und Personalstrategie sind aus einem Guss. Das überzeugte nicht nur die Jury, die in der Vorauswahl die drei besten Einreichungen ermittelt hatte. Auch die Gäste des HR Skydinners am zweiten Abend der Messe „Zukunft Personal“ konnte Roland Hehn mit seinem Kurzvortrag für das Konzept begeistern. So entfielen am Ende die meisten Stimmen auf Heraeus – Platz eins beim Deutschen Personalwirtschaftspreis.

Deutsche Telekom: Die digitale Transformation verstehen

Den zweiten Platz sicherte sich die Deutsche Telekom mit dem Team um Dr. Reza Moussavian, Senior Vice President HR Digital & Innovation. Moussavian zeigte in seiner Präsentation, wie man es in einem riesigen Unternehmen wie der Telekom schafft, die Mitarbeiter für die digitale Transformation fit zu machen. Dafür hat der Multimediakonzern ein neues Bildungsformat ausprobiert: Massive Open Online Courses (MOOCs), Online-Kurse für große Teilnehmerzahlen. Mit dem „Magenta MOOC“ wurde eine Lernplattform entwickelt, mit der sich die Mitarbeiter ein besseres Verständnis der Digitalisierung aneignen können. Die Kursthemen reichen von neuen Technologien und Geschäftsmodellen bis hin zum konkreten Transfer ins eigene Arbeitsfeld („Was bedeutet Digitalisierung für mich?“).

Das gänzlich freiwillige Bildungsangebot fand großen Anklang. Der MOOC verzeichnete 3.500 Registrierungen aus 32 Ländern. Auch im Top-Management kam das Projekt gut an, so beteiligten sich etwa der Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges und Personalvorstand Christian Illek als Referenten an einzelnen Lernvideos. Die Abschlussquote der Kursteilnehmer lag bei 88 Prozent, die meisten Mitarbeiter sagten, sie haben die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auf diese Lernweise gut verstanden.

Postbank: Führungskultur im Fokus

Auch beim dritten Sieger des Deutschen Personalwirtschaftspreises ging es um einen Wandel im Unternehmen: „Erfolgreiche Weiterentwicklung der Führungskultur“ lautete das Projekt, mit dem sich die Postbank beworben hatte. Vor rund drei Jahren machte das Kreditinstitut das Thema Führung als Baustelle aus, wie Andrei Frömmer, Abteilungsleiter Konzern-Führungskräfte, Ausbildung und Personalentwicklung, beim HR SKYdinner referierte. Eine Mitarbeiterbefragung lieferte kritische Ergebnisse hierzu, außerdem existierten uneinheitliche Führungskulturen innerhalb der Organisation. Um gegenzusteuern, etablierte die Postbank ein ganzes Bündel an Maßnahmen.

Das Bonner Finanzunternehmen entwickelte ein einheitliches Führungsverständnis, nachvollziehbar und transparent – und schulte sämtliche Führungskräfte dahingehend in bundesweiten Impulstrainings. Außerdem sind die Ergebnisse der jährlichen Mitarbeiterbefragungen nun in das Performance Management integriert. Die ersten Ergebnisse: Die Zufriedenheitswerte in der Dimension Führung sind in der Befragung 2015 deutlich gestiegen.

Sonderpreis für Betriebliches Gesundheitsmanagement

Eine gute Führungskultur ist nicht zuletzt ein wesentlicher Baustein des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. In Zeiten der digitalen Entgrenzung wird es immer wichtiger, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter im Blick zu haben. Daher wurde in diesem Jahr beim HR Skydinner erstmals auch der Deutsche Personalwirtschaftspreis Gesundheit vergeben. Mit diesem Sonderpreis zeichnen die Personalwirtschaft und die Techniker Krankenkasse BGM-Konzepte aus, die gesundes Arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung ermöglichen. Hier konnte sich die Sparda-Bank München durchsetzen.

Über den Deutschen Personalwirtschaftspreis

Der Deutsche Personalwirtschaftspreis wird vom spring Messe Management, dem Veranstalter der Zukunft Personal, und dem von der Zeitschrift Personalwirtschaft verliehen. Geehrt werden innovative HR-Konzepte, die sich in der Praxis bewährt haben. Die renommierte Auszeichnung für innovative und nachhaltige HR-Arbeit ermöglichen die Sponsoren EY, Oracle und Willis Towers Watson.

Weitere Informationen: www.personalwirtschaftspreis.de

Besetzungsdauern in Deutschland steigen trotz Digitalisierung

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Die durchschnittliche tatsächliche Besetzungsdauer in Deutschland ist von 70 Tagen im Jahr 2010 auf 85 Tage in 2015 gestiegen, eine Zunahme von 21%. Diese Verzögerung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 21% – die Ammenmärchen der agilen Digitalisierung der HR-Funktionen können getrost abgehakt werden – sie entpuppen sich als Heißluftsprechblasen. Die jüngsten Zahlen des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) haben das Thema “Besetzungsdauer” so geschickt kaschiert, dass den meisten Lesern diese glimmende Lunte nicht direkt in’s Auge springt. Es geht um die durchschnittliche Besetzungsdauer einer Vakanz, und zwar um die Lücke zwischen erwarteter Besetzungdauer und der tatsächlichen Besetzungsdauer. Die Lücke liegt in den letzten 5 Jahren so ziemlich stabil um etwa 46%. Personaler haben demzufolge die Besetzungsdauer optimistisch unterschätzt – trotz Digitalisierung, trotz Jobbörsen, trotz aller verfügbaren IT-Lösungen für HR, analysiert Gerhard Kenk vom Crosswater Job Guide.

Historische Berufe: Ein Wörterbuch von Jakob Ebner

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Mit diesen Berufen sind Sie garantiert arbeitslos

Pagenstecher, Reuß, Neger, Geltmacher, Pocher: Viele historische Berufsbezeichnungen leben nur noch als Familien- und Straßennamen weiter – und geben Rätsel auf. Ein Germanist erklärt sie nun alle.

Ein Arzt, der keiner war

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Selten, alle paar Jahre, gibt es Berichte über angebliche Medizinerinnen und Mediziner, die im Gesundheitswesen Karriere machen. Es sind wirklich Einzelfälle. Am bekanntesten ist sicherlich die Geschichte von Gert Uwe Postel, der als gelernter Postbote über den Umweg als Oberarzt im Gefängnis landete.

Heute berichtet die “Welt”, Wie sich ein Krankenpfleger zum Schiffsarzt machte – Ein regelrechter Krimi!

Er gab sich als Anästhesist aus, arbeitete bei der Stiftung Organtransplantation und auf einem “Aida”-Schiff. Warum kam dem Pfleger Denny H. jahrelang niemand auf die Schliche? Eine Spurensuche.

DVKC vergibt den Förderpreis 2016 mit Unterstützung der Evangelischen Bank

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Der DVKC (Deutscher Verein für Krankenhaus-Controlling – Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft) vergibt 2016 erneut seinen Förderpreis mit Unterstützung der Evangelischen Bank. Der DVKC prämiert mit seinem Förderpreis sowohl praxiserprobte Projekte als auch nachhaltige Konzepte für die Gesundheitswirtschaft. Es können sich wieder Veteranen und Nachwuchskräfte aus dem Management und Controlling in der Gesundheitswirtschaft mit Ihren innovativen Ideen bewerben. Ausgewählt werden die Preisträger durch eine hochkarätige Jury, bestehend aus dem DVKC-Vorstand und dem wissenschaftlichen Beirat des DVKC. Verliehen wird der Preis 2016 wieder in zwei Kategorien, Wissenschaft und Wirtschaft. Der DVKC prämiert auch nachhaltige und innovative Projekte über das Krankenhausmanagement und –controlling hinaus. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 23. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tages in Potsdam statt und den Gewinnern wird die Möglichkeit gegeben ihre Projekte und Ideen der Fachwelt zu präsentieren. Leser der KU Gesundheitsmanagement hatten in der Dezemberausgabe 2015 die Möglichkeit, die Projekte aller Förderpreisträger des Jahres 2015 nochmals kennenzulernen.

Bewerbungen sowohl zu klassischen innersektoralen, als auch zu innovativen sektorenübergreifenden und interdisziplinären Themen werden mit einbezogen. Die Gewinner erhalten eine kleine finanzielle Anerkennung, eine Urkunde sowie die Möglichkeit Ihre Projekt und Ideen auf dem Krankenhaus-Controller-Tag vorzustellen.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 29. Februar 2016 an die Geschäftsstelle des DVKC unter info@dvkc.de Betreff: Förderpreis 2016. Die Gewinner werden bis zum 15. März 2016 benachrichtigt.

Krankenhäuser stellen mehr Controller ein

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Berlin – Die Krankenhäuser haben im vergangenen Jahr mehr Mitarbeiter im Controlling eingestellt. So stieg bei Krankenhäusern aller Größenordnungen der Anteil der Häuser mit mehr als zehn Controllern teils deutlich an. Das geht aus der 5. Krankenhaus­controllingstudie hervor, die der Deutsche Verein für Krankenhauscontrolling, der Lehrstuhl für Controlling der Bergischen Universität Wuppertal und die Manage­mentberatung zeb gestern vorgestellt haben.

 

Direkter Link zum Artikel im Ärzteblatt

Link zur zeb-Managementberatung

Evangelische Kirche zum Wandel in der Arbeitswelt – Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer Soziale Marktwirtschaft ermöglicht “gute Arbeit”

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Evangelische Kirche zum Wandel in der Arbeitswelt Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer Soziale Marktwirtschaft ermöglicht “gute Arbeit” Mit der am 28. April 2015 veröffentlichten Denkschrift “Solidarität und Selbstbestimmung im Wandel der Arbeitswelt” nimmt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu Aspekten von Arbeit, Sozialpartnerschaften und Gewerkschaften umfassend Stellung. Der Text benennt die großen Umbrüche in der Arbeitswelt (Digitalisierung, Vernetzung, Globalisierung) und bewertet die Umbrüche aus evangelischer Sicht. AEU begrüßt Bekenntnis der Kirche zur Sozialen Marktwirtschaft Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer begrüßt, daß die EKD “eine freie, wettbewerbliche und auf Sozialpartnerschaft basierende Grundordnung” bejaht und damit die in den Denkschriften “Gemeinwohl und Eigennutz” (1991) und “Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive” (2008) zum Ausdruck gebrachte Anerkennung der Sozialen Marktwirtschaft und ihr Plädoyer für einen funktionierenden Wettbewerb bekräftigt. “Für eine verantwortliche Gestaltung der wirtschaftlichen Veränderungen bietet die Soziale Marktwirtschaft als freiheitliche Wirtschaftsordnung den besten Rahmen für die autonome Organisation von Arbeit als ‘gemeinsamen Wert’ durch Kooperation und Arbeitsteilung sowie für die Verantwortungsübernahme der Sozialpartner bei der Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Arbeitsbedingungen”, bekräftigt Dr. Peter Barrenstein, Vorsitzender des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer, die Zukunftsfähigkeit der Sozialen Marktwirtschaft. Aufgabe des Staates sei es, den Wirtschaftsakteuren einen ganzheitlichen und sich an nachhaltigen Zielen orientierenden Ordnungsrahmen zu setzen bzw. auf internationaler Ebene zu vereinbaren. Wertschätzung der Sozialpartnerschaft als Ausfluß des Subsidiaritätsprinzips Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer teilt die Einschätzung der EKD, daß die Sozialpartnerschaft “ein etabliertes und zukunftsfähiges Konzept” zur Lösung gegenwärtiger und künftiger Probleme in der Arbeitswelt bietet. “Tarifautonomie und Sozialpartnerschaft als Ausfluß des Subsidiaritätsprinzips stärken die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Wirtschaftsakteure, führen zu einem sachgerechten Ausgleich von Interessengegensätzen bzw. zur Lösung von Konflikten”, so Dr. Barrenstein. Soziale Marktwirtschaft und Sozialpartnerschaft bedingten einander. Sorge um die Tarifeinheit Der Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer ist sich mit der EKD einig in der Einschätzung, daß “ohne die gesetzliche Wiederherstellung der Tarifeinheit eine weitere Erosion des Tarifsystems droht.” Seit der Aufgabe des Grundsatzes der Tarifeinheit durch das Bundesarbeitsgericht im Juli 2010 können für dieselbe Beschäftigungsgruppe unterschiedliche Tarifverträge konkurrierender Gewerkschaften gleichzeitig zur Anwendung kommen. Diese Tarifkollision beeinträchtigt die Funktionsfähigkeit der Tarifautonomie. “Angesichts der Streiks von Spartengewerkschaften mit erheblicher negativer Drittwirkung ist es die Aufgabe des Gesetzgebers, den für die Funktionsfähigkeit der Tarifautonomie notwendigen Ordnungsrahmen unter Wahrung der in Artikel 9 Abs. 3 GG verfassungsrechtlich gewährleisteten Koalitionsfreiheit neu zu definieren”, so Dr. Barrenstein. Kritik wegen fehlender Impulse 1955 hat die Synode der EKD in Espelkamp ihre Mitverantwortung für die “Welt der Arbeit” bekannt und Neuansätze für eine evangelische Präsenz in der Arbeitswelt entwickelt. Nach 60 Jahren will die EKD nun “die Sinnfrage der Arbeit unter den Bedingungen der Moderne neu stellen.” Hierzu bleibt die Denkschrift jedoch vage. “Angesichts der Veränderungen der Erwerbsarbeit und des Aufkommens des Leitbildes eines ‘Arbeitskraft-Unternehmers’ vermisse ich konkrete Handlungsansätze, wie die nach wie vor bestehende Milieudistanz der Kirche zur Arbeitswelt überwunden werden bzw. die religiöse Kommunikation und Kirchenbindung in diesem Bereich gestärkt werden kann”, kritisiert Dr. Barrenstein das Fehlen entsprechender Impulse oder Konzepte.

Devicemed: Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen

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Der Trend, eigene Daten zu sammeln, zu veröffentlichen und zu vergleichen, zieht immer weitere Kreise. So können beispielsweise smarte Uhren inzwischen permanent Pulsfrequenz, Blutdruck oder Stresslevel messen. Die damit verbundenen Chancen und Risiken können Sie Ende März mit der nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerin Svena Schulze diskutieren.

Oskar Burkert zur Ausbildung von PTA: „Landesregierung bringt Beruf der PTA in Gefahr“

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„Es ist alarmierend: Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Auszubildenden zu Pharmazeutisch-Technischen Assistenten nahezu halbiert“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Oskar Burkert nach einer Anhörung von Experten im Gesundheitsausschuss des Landtags. Ursache für den dramatischen Rückgang ist die Streichung der Landeszuschüsse zu den Ausbildungskosten. Bis zum Sommer vergangenen Jahres hatte die Landesregierung die Schulkosten von bis zu 370 Euro im Monat mit 73 Euro bezuschusst. Diese Förderung wurde komplett gestrichen, entsprechend müssen die Kosten nun komplett von den Schülerinnen und Schülern selbst getragen werden. „Das ist Rot-Grün: Kostenloses Studium für Apotheker, Abkassieren bei den Pharmazeutisch-Technischen-Assistentinnen.“

„Vor allem für Schülerinnen aus sozial schwächeren Schichten ist es nun unmöglich, eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin aufzunehmen“, kritisiert Burkert. Der Christdemokrat sieht einen ganzen Berufsstand in Gefahr: „Derzeit arbeiten mehr PTAs in den Apotheken als Apothekerinnen und Apotheker. Eine rückläufige Ausbildung wird bald zu einem massiven Fachkräftemangel in diesem Bereich führen.“ Dadurch könne die flächendeckende Versorgung mit Medikamenten schon bald gefährdet sein. Die Kürzung habe zudem dazu geführt, dass erste PTA-Schulen hätten schließen müssen.

„Es muss schnell Abhilfe geschaffen werden, um diesen Trend zu stoppen“, fordert Burkert die Landesregierung zu raschem Handeln auf. „Die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die PTA-Schulen brauchen Unterstützung und Sicherheit.“ Burkert fordert, die alte Förderung kurzfristig wieder einzuführen und anschließend über eine Neuausrichtung der PTA-Ausbildung nachzudenken. „Mittelfristig sollte es auch in diesem Bereich zu einer dualen Ausbildung kommen“, so der Christdemokrat.

DocCheck: Arztsuizid: Freitod im Kittel

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Mediziner bringen sich laut einer älteren Analyse des Gießener Psychiaters Professor Christian Reimer bis zu 3-mal häufiger um als Nicht-Mediziner. Eine neue Studie ging nun der Frage nach, welche Merkmale Ärzte aufweisen, die sich umbringen und welche Methoden sie wählen.

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