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Category Archives: Allgemein

HDE: Mindestlohn gefährdet kleine Einzelhändler

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Der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn, den die Bundesregierung plant, stößt beim Handelsverband Deutschland (HDE) schon länger auf Kritik.

Modekonzern muss Namensgeber der Düsseldorfer Esprit-Arena bleiben

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Der Modekonzern Esprit bleibt gegen seinen Willen Namensgeber der Düsseldorfer Esprit-Arena.

Otto erwirtschaftet sechs Milliarden Euro Online-Umsatz

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Das Versandhandelsunternehmen Otto konnte im vergangenen Geschäftsjahr von der weltweiten Dynamik des Online-Handels profitieren und seine eigenen Online-Umsätze signifikant steigern. Nach ersten Prognosen sei es gelungen, aus dem bestehenden Geschäft heraus die weltweiten Online-Umsätze um rund 400 Millionen auf über sechs Milliarden Euro zu erhöhen, so der Konzern.

Kinderhospize leisten hochprofessionelle und unverzichtbare Arbeit

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Anlässlich des bundesweiten Kinderhospiztages am Montag (10. Februar 2014) würdigt die CDU-Landtagsfraktion die unverzichtbare Arbeit der Kinderhospize. „Die lebensbedrohliche Erkrankung von Kindern und Jugendlichen ist eine der schwersten Situationen, die es überhaupt im Leben von Eltern und Familien geben kann. Die Betroffenen benötigen eine besonders einfühlsame und spezifische Versorgung und Betreuung. Die Erkrankung stellt Eltern, Geschwister und die gesamte Familie oft vor unüberwindlich erscheinende Probleme und Herausforderungen. Die Hospize mit ihren vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern leisten hier hochprofessionelle Hilfe. Ihr Wert kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Oskar Burkert.

In Nordrhein-Westfalen sind rund 3.600 Kinder und Jugendliche von lebensbegrenzenden Erkrankungen betroffen. Für ihre Versorgung stehen die fünf Kinderhospize in Bielefeld, Olpe, Gelsenkirchen, Krefeld und Düsseldorf zur Verfügung. Dazu kommen landesweit 26 ambulante Kinderhospizdienste bzw. Kinderpalliativpflegedienste sowie 52 Kinderkrankenpflegedienste, von denen 26 auch Kinderpalliativpflege anbieten.

Burkert zufolge ist eine besondere Herausforderung die vergleichsweise lange Betreuungsdauer in der Kinderhospizarbeit: „Die Krankheitsverläufe der Kinder und Jugendlichen sind meist besonders schwer einzuschätzen. Im Gegensatz zu den Einrichtungen für Erwachsene leisten Kinderhospize daher oft über Jahre hinweg immer wieder Unterstützung für die Betroffenen. Dazu braucht es eine qualitativ besonders hochwertige Behandlung und Fachpflege.“

Europäische Experten erörtern neueste Fakten und Fortschritte

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37. Dreiländertreffen DEGUM, ÖGUM, SGUM und 25. Euroson Kongress

9. bis 12. Oktober 2013, ICS Stuttgart
Ultraschallärzte tagen ab heute in Stuttgart:

Europäische Experten erörtern neueste Fakten und Fortschritte

Stuttgart – Ultraschall ist das am häufigsten eingesetzte bildgebende Verfahren in der Medizin und sehr vielfältig. Ärzte untersuchen damit nahezu alle inneren Organe und Gewebe sowohl im Bauch- als auch im Brustraum und darüber hinaus Blutgefäße, Gehirn, Gelenke, Muskeln, Nieren, Geschlechtsorgane und Brust. Auch bei Kindern, in der vorgeburtlichen Diagnostik, in medizinischen Notfällen und bei Operationen kommt das schonende Verfahren zum Einsatz. Neueste Methoden und Techniken der Sonografie sind Thema des 37. Dreiländertreffens der Deutschen, Österreichischen, Schweizer und Europäischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM, ÖGUM, SGUM, EFSUMB). Der Kongress beginnt heute und findet bis zum 12. Oktober 2013 in Stuttgart statt: „Ultraschall-Euroson 2013“ richtet sich unter dem Motto „Science and Education“ vor allem an Ärzte und europäische Wissenschaftler, die Sonografie in der Humanmedizin anwenden. Erwartet werden rund 2000 Teilnehmer.

 

Medizinischer Ultraschall kommt in der Inneren Medizin, Chirurgie, Neurologie, Urologie, Frauen- und Kinderheilkunde, Dermatologie und sogar in der Tiermedizin vielfach zum Einsatz. In allen Bereichen entwickeln sich Methoden und Geräte immer weiter, beispielsweise der Notfallultraschall: „Oft bringt die Sonografie schon in Notaufnahmen und auf Intensivstationen ein schnelles erstes Ergebnis“, erläutert Kongresspräsident Dr. med. Andreas Schuler aus Geislingen. Dies sei in hohem Maße ausschlaggebend für die weitere Behandlung, betont der Ärztliche Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik an der Helfenstein Klinik.

 

So vielfältig wie die Sonografie selbst gestaltet sich das Kongressprogramm. „Experten aus verschiedenen Disziplinen diskutieren Themen wie Bauchspeicheldrüsen-, Magen-Darm- und Krebsdiagnostik, Gefäß- und Herzultraschall, Ultraschall in der Geburtshilfe, Notfallsonografie, ultraschallgezielte Therapie oder auch die sonografische Diagnostik von Erkrankungen im Kindesalter“, sagt Dr. Schuler. Im Rahmen von Refresher-Kursen, praxisorientierten Seminaren und durch praktische Übungen im Ultraschall-Lernzentrum bilden sich Anwender auf der Tagung „Ultraschall-Euroson 2013“ in einem umfangreichen Programm fort.

 

Fast 400 Experten referieren auf dem 37. Dreiländertreffen im Internationalen Congress Center Stuttgart. In etwa 75 Refresher-Kursen, 16 Anwenderseminaren mit fast 200 Vorträgen, 150 neuesten wissenschaftlichen Präsentationen und auf rund 100 Postern erörtern sie Themen aus Grundlagenforschung und angewandte Ultraschalltechnologien in der Medizin. Spezielle Angebote und Foren für junge Wissenschaftler ermöglichen den Kontakt und intensive Diskussion zwischen Europas Ultraschallspezialisten und jungen Forschern. Begleitend stellen über 40 pharmazeutische und medizintechnische Firmen und Fachverlage ihre Produkte vor.

 

Das Dreiländertreffen von DEGUM, ÖGUM und SGUM findet gemeinsam mit dem 25. Euroson Kongress der European Federation of Societies for Ultrasound in Medicine and Biology (EFSUMB) im Internationalen Congress Center Stuttgart (ICS) statt.

Themen und Referenten:

37. Dreiländertreffen von DEGUM, ÖGUM und SGUM – Daten, Fakten und Highlights
Professor Dr. med. Andreas Schuler

Kongresspräsident, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik an der Helfenstein Klinik Geislingen

Hirn, Herz und Hand des ungeborenen Kindes: Was leistet Ultraschall in der vorgeburtlichen Diagnostik?

Professor Dr. med. Annegret Geipel

Vorstandsmitglied der DEGUM, Leitung Pränatale Medizin, Abteilung für Geburtshilfe und Pränatale Medizin, Universitätsklinikum Bonn

Fuß verdreht statt Tor geschossen: Sportverletzungen mit mobilen Ultraschallgeräten schon im Stadion erkennen?
Professor Dr. med. Andrea S. Klauser
Leitende Oberärztin der Universitätsklinik für Radiologie, Medizinische Universität Innsbruck

Ultraschallgezielte Interventionen – Möglichkeiten und Grenzen, unter anderem in der Krebsbehandlung

Professor Dr. med. Klaus Schlottmann
Internist, Gastroenterologie, Chefarzt der Medizinischen Klinik Katharinenhospital Unna, Leiter des Arbeitskreises Interventionelle Sonographie DEGUM

 

Personalbedarf rechtssicher steuern

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Köln, 14. August 2013. Das derzeitige Debakel um den Bahnhof Mainz beweist: flexibler Personaleinsatz wird wichtiger für Unternehmen. Doch wie können Arbeitgeber auch kurzfristig auf entsprechende Fach- und Führungskräfte zugreifen – und zwar im Einklang mit dem Arbeitsrecht? Das ist ein Thema, das auf der Zukunft Personal, Europas größter Messe für Personalmanagement in Köln, zum Tragen kommt. Vom 17. bis 19. September beschäftigen sich Arbeitsrechtsexperten zudem damit, in welchen Fällen Betriebe ihre Mitarbeiter laut aktueller Rechtsprechung kündigen dürfen.

Zu jeder Zeit das richtige Personal in der benötigten Stärke und mit den passenden Fähigkeiten – wie wichtig dies für Unternehmen ist, zeigt aktuell das Negativ-Beispiel des Mainzer Hauptbahnhofs. Auf der Messe Zukunft Personal erhalten Personalverantwortliche einen Überblick über die vielen Möglichkeiten, Beschäftigte flexibel einzusetzen – auch in Führungsetagen: Sie reichen von Arbeitnehmerüberlassung über Interim Management bis hin zu neuen Arbeitszeitmodellen für Mitarbeiter. Doch auch bei guter Planung sind diese Instrumente nur so flexibel, wie das Arbeitsrecht erlaubt.

Personal als Teil von Diversity Management planen

Dr. Sebastian Maiß und Sebastian Juli, beide Fachanwälte für Arbeitsrecht in der Kanzlei Röhrborn Biester Juli, tragen aus einem ungewöhnlichen arbeitsrechtlichen Blickwinkel Interessantes zu dem Thema bei: In einem Vortrag führen sie aus, inwiefern Diversity Management zur Flexibilisierung von Unternehmen beitragen kann. Denn die Vielfalt der Belegschaft bestimmen nicht nur Aspekte wie Geschlecht, Alter oder Herkunft, sondern auch die verschiedenen Beschäftigungsformen.

Das Zusammenspiel von Teilzeit und Vollzeit sowie von flexibler Arbeitszeit in der Kernbelegschaft und in „Randbelegschaften“ aus befristeten Mitarbeitern und Fremdpersonal bestimmt inzwischen oft den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Verschiedene Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle steigern zudem die Attraktivität als Arbeitgeber. Doch Unternehmen, die diversere Personalmanagement-Modelle einführen, müssen vieles beachten. Gewähren sie etwa einem Beschäftigten, in Teilzeit zu arbeiten, können sie weitere Anfragen der Mitarbeiter, die Arbeitszeit zu reduzieren, nur schwerlich ablehnen.

Stolperfallen auf dem Weg zu flexiblem Management

Auch der Einsatz von Interim Managern hat rechtlich gewisse Tücken: Damit Unternehmen die Manager tatsächlich nur auf Zeit einstellen, müssen sie darauf achten, dass ein freier Dienstvertrag gewährt bleibt und kein Arbeitsverhältnis mit zahlreichen arbeitnehmerschutz- und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften entsteht. Entscheidend ist dabei auch, welche Tätigkeiten der Interim Manager ausführt und wie lange er in einem Betrieb im Einsatz ist. Rechtsanwältin Sonja Riedemann von Osborne Clarke und Markus Heimbrodt von der Beratung Interim Management Gess Consulting erklären in einem weiteren Gemeinschaftsvortrag, welche Chancen und Risiken Interim Management für Arbeitgeber bietet (auf Englisch).

Podiumsdiskussion: Neue und alte Klassiker des Kündigungsrechts

Doch nicht nur, wie Betriebe Mitarbeiter flexibel beschäftigen, sondern auch wie sie kündigen, gehört zum Arbeitsrecht-ABC im Personalmanagement. Zahlreiche Klassiker des Kündigungsrechts wie die Verdachtskündigung, die vor vier Jahren durch „Emmely“ große mediale Beachtung erfuhr, sorgen weiterhin für viel Diskussionsstoff. In einer Debatte zu aktuellen Entwicklungen im Kündigungsrecht, die der Verlag Huss Medien auf der Zukunft Personal organisiert, geht es unter anderem um die sogenannte Whistleblower-Kündigung, die der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte vor zwei Jahren ins Spiel brachte.

Unter der Moderation von Volker Hassel, Chefredakteur der Zeitschrift Arbeit und Arbeitsrecht diskutieren Dr. Jochen Keilich, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner von Pusch Wahlig Legal, Birgit Graucob, Head of Corporate HR der Internationalen Fachspedition Hoyer GmbH, und Alexander R. Zumkeller, Leiter Arbeitsrecht und Tarif- und Sozialpolitik bei ABB Deutschland.

Zukunft Personal: Treffpunkt für zahlreiche Arbeitsrechtsfragen

Auch am HR-RoundTable können Besucher der Zukunft Personal geballte arbeitsrechtliche Expertise erleben. Über aktuelle Änderungen im Arbeitsrecht informieren dort Dr. Alexandra Henkel von F P S Rechtsanwälte & Notare, Dr. Lars Hinrichs von der KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft und Carsten Keienburg von der Vaillant GmbH. Der Aussteller Haufe-Lexware präsentiert zudem zwei Profis auf dem Messepodium, die aktuelle Änderungen und ihre Auswirkungen auf die Praxis amüsant zu verpacken wissen: Dr. Peter H. M. Rambach, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht der Sozietät Dr. Fettweis & Sozien, und Christoph Tillmanns, Vorsitzender Richter des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zu Europas größter Messe für Personalmanagement sind unter www.zukunft-personal.de erhältlich.

Innovationszentrum für Bioenergie eröffnet

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Wirtschaftsförderung Mitinitiator und Ideengeber
Mit der Enthüllung des offiziellen Logos haben das Netzwerk Energie &
Umwelt e.V. und das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) am 16.
September die Einweihung des Innovationszentrums für Bioenergie in der
Torgauer Straße vorgenommen. Damit wurde der Grundstein für eine dauerhafte
und einfache Integration von kleinen und mittelständischen Unternehmen in
die Bioenergieforschung am Wissenschaftspark gelegt und zur weiteren
Etablierung Leipzigs als führender Bioenergiestandort beigetragen.

Die Leipziger Wirtschaftsförderung unterstützte von Beginn an als
Mitinitiator und Ideengeber das Vorhaben. Die Ansiedlung von innovativen
Unternehmen im Umfeld des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) ist
ein wesentliches Ziel der Wirtschaftsförderung. Die Leipziger Stiftung für
Innovation und Technologietransfer, eine hundertprozentige Tochter der
Stadt Leipzig, unterstützte ebenfalls das Anliegen. Dank der Finanzierung
durch die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer konnte
bereits im November 2010 die Stelle eines Innovationskoordinators besetzt
werden.

Unternehmen im Bereich der Bioenergie werden durch zahlreiche
innovationsfördernde Dienstleistungen in Kombination mit der sehr guten
Forschungsinfrastruktur einzigartige Perspektiven eröffnet, ihre
Entwicklungen aus der Forschung schnell und kosteneffizient auf den Markt
zu bringen. Angewandte Forschung und Entwicklung einfach zu gestalten,
Innovationskompetenz zu bündeln und sie aus einer Hand für Firmen verfügbar
zu machen, ist erklärtes Ziel des Innovationszentrums für Bioenergie.See more related information on this subject at SharpenedKnife.com website.

Kooperationspartner wie das Fraunhofer MOEZ, die Patentanwälte Köhler und
Kollegen, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), die Agil GmbH
oder die HTWK bringen hervorragendes fachliches Know-how und technische
Ausstattung mit ein. „Das Innovationszentrum bietet Ausgründungen und
Start-Ups ein optimales Umfeld“, freut sich Prof. Dr. mont. Michael Nelles,
der wissenschaftliche Geschäftsführer des DBFZ. Insbesondere die
Beschleunigung von Innovationsprozessen steht im Fokus des
Dienstleistungsportfolios. So werden die Anmietung von Bürofläche auf dem
Gelände des DBFZ sowie Services im Bereich der Patent- und Schutzrechte,
der Innovations­finanzierung, Konsortienbildung, Projektbeantragung sowie
der Internationalisierung angeboten.

Auch für die Stadt Leipzig ist die Initiierung von Bedeutung: „Mit der
heutigen Eröffnung wird dem Energie- und Forschungsstandort Leipzig ein
weiterer gewichtiger Baustein hinzugefügt. Die Ansiedlung von innovativen
Unternehmen im unmittelbaren Umfeld des DBFZ wird hierdurch einen neuen
Schub erhalten“, ist sich Uwe Albrecht, Bürgermeister für Wirtschaft und
Arbeit der Stadt Leipzig, sicher. Dr. Winfried Damm, Vorsitzender des
Trägervereins „Netzwerk Energie und Umwelt e.V.“ (NEU) ergänzt: „Das
Zentrum bündelt die Innovationskompetenzen des Cluster Energie und
Umwelttechnik besonders für kleinere FuE-treibende Firmen. Zielstellung
bleibt die Erhöhung der Wertschöpfung in Leipzig“.

Bereits im Ende 2012 haben die ersten Mieter ihre Büros im Geopark in der
Bautzner Straße bezogen. Erstmieter Rafael Salzberger (Geschäftsführer der
biogastechnology V.B.T.S. GmbH) lobt die konstruktive Zusammenarbeit sowie
den Praxisbezug: „Vor allem der unmittelbare Zugang zu Expertenwissen und
relevanten Dienstleistungen macht das Innovationszentrum in seiner
bestehenden Form einzigartig für die Entwicklung neuer FuE-Projekte im
Bereich der Bioenergie“.

Weitere Informationen unter: www.innovationszentrum-bioenergie.de

Schluss mit dem Akademisierungswahn

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Eine große Koalition der Bildungspolitik treibt die Studentenzahlen in immer neue Höhen. Und feiert sich dafür selbst. Die Verlierer sind die Berufsbildung und die Universitäten als Orte freier Wissenschaft.

Alternativlos ist nach Ansicht der im Bundestag vertretenen Parteien nicht nur die Eurorettung. Einig ist man sich auch in einer Grundsatzfrage der Bildungspolitik: Die starke Zunahme der Studentenzahlen wird von allen begrüßt und weiter gefördert. Jeder neue Höchststand wird als Erfolgsmeldung präsentiert. Und alle fordern, mehr Geld zur Bewältigung des gewollten Andrangs locker zu machen. Gestritten wird nur darüber, wie viel der Bund und wie viel die Länder für die Ausweitung des “Hochschulpaktes” bezahlen sollen.

Das Abwandern der Physiotherapeuten

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fzm – Ähnlich wie in der Kranken- und Altenpflege könnte es in einigen Jahren auch in der Physiotherapie zu einem eklatanten Fachkräftemangel kommen. Zu diesem ernüchternden Schluss kommt die freie Journalistin Stephanie Hügler nach ausführlicher Recherche zum Thema Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Physiotherapie. In der Fachzeitschrift “physiopraxis” (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2013) schildert sie, wie sehr die teils harten Arbeitsbedingungen und die mageren Löhne die Therapeuten zermürben: “Nicht wenige kehren ihrem einstigen Traumberuf bereits frustriert den Rücken.”
Zur ausführlichen Pressemitteilung

 

130. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) 30. April bis 3. Mai 2013, ICM München

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Chirurgen tagen gemeinsam in München:

Sichere Operationen – durch Leidenschaft und Augenmaß

München – Das Durchschnittsalter der chirurgischen Patienten in der Klinik hat sich in den letzten 20 Jahren um etwa zehn Jahre erhöht. Ärzte und Pflegepersonal in der Chirurgie haben so deutlich mehr mit Alterserkrankungen wie Lungen- und Herz-Erkrankungen, Osteoporose, Arterienverkalkung, Mangelernährung oder Demenz zu tun, die den Behandlungserfolg gefährden. Auf dem 130. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) vom 30. April bis 3. Mai 2013 in München diskutieren rund 5500 Chirurgen aller Fachdisziplinen mit welchen Konzepten die Operation und Genesung älterer Patienten künftig verbessert werden kann. Auch die aktuellen Diskurse um Bonuszahlungen, wie auch Innovationen im OP und Patientensicherheit sind Schwerpunkte des Kongresses.

 

Mit der steigenden Lebenserwartung in der Bevölkerung steigen auch die Wünsche an Lebensqualität und Beweglichkeit im Alter – das verlangt Höchstleistungen vom Operateur. Gleichzeitig sehen sich Ärzte in Klinik und Praxis wachsenden ökonomischen Druck ausgesetzt. „Wir müssen höchsten persönlichen Einsatz mitbringen und mit Leidenschaft für das Fach eintreten, um die alltäglichen Hürden zu meistern. Ergänzend zur Leidenschaft ist das richtige Augenmaß notwendig – in der täglichen Behandlung des Patienten und im Umgang mit Kollegen“, erläutert Professor Dr. med. Karl-Walter Jauch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Nur so lasse sich der hohe Qualitätsstandard in Forschung und Praxis erhalten. Alle Schwerpunktthemen des diesjährigen Chirurgenkongresses in München stehen daher unter dem Motto „Chirurgie mit Leidenschaft und Augenmaß“.

 

Der erste der vier Thementage widmet sich der „Chirurgie im hohen Lebensalter“. 20 Prozent der über 70-Jährigen leiden unter mindestens fünf Erkrankungen gleichzeitig. „Das erfordert, dass wir sehr genau prüfen, ob eine Indikation zur Operation angesichts von Begleiterkrankungen oder eingeschränkten Kräftereserven gegeben ist, welches Operationsverfahren sich eignet und dass es ein postoperatives Konzept gibt“, erklärt Jauch, der die Chirurgische Klinik und Poliklinik des Klinikums Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München leitet. Experten diskutieren am ersten Kongresstag unter anderem, wann Chirurgen Gelenke oder Hüften älterer Menschen erhalten oder besser ersetzen und wie Komplikationen verhindert werden können.

 

Die aktuelle Diskussion um Zielvereinbarungen in Arztverträgen hat den „Arbeitsplatz Chirurgie“ auch in den öffentlichen Fokus gerückt. Am „Tag der Arbeit“ diskutieren Chirurgen auf dem Kongress gemeinsam mit Vertretern der Krankenhausdirektion notwendige Schritte zur Verbesserung der Arbeitssituation in Klinik und Praxis sowie über Führungskultur und Verantwortung. „Denn wir möchten den Nachwuchs weiterhin für das Fach begeistern und nicht mehr akzeptierte Arbeitsbedingungen und Demotivation vermeiden“, sagt Jauch. Auch dieses Jahr bietet die DGCH das „Studentenforum“ an, um den Nachwuchs für das chirurgische Fach zu begeistern: Interessierte Medizinstudenten können im „Skills Lab“ unter Anleitung ihre chirurgischen Fertigkeiten testen. An den beiden anderen Kongresstagen stehen Innovationen in der Chirurgie und die Patientensicherheit auf der Agenda.

 

Neben den täglichen Sitzungen und Vorträgen bieten die Veranstalter Kongressbesuchern Exkursionen an: Zu besichtigen ist Europas größtes zusammenhängendes OP-Zentrum, dessen Eröffnung 2014 geplant ist, ein weltweit führendes Unternehmen der chirurgischen Navigationstechnik, eine Firma, die Stamzellpräparate zur Patientenbehandlung herstellt, und die erste vollklinische Protonen-Bestrahlungsanlage Europas (RPTC). Das wissenschaftliche Programm gestaltet die DGCH gemeinsam mit ihren zehn Mitgliedsgesellschaften der Allgemein- und Viszeral-, Gefäß-, Herz-, Kinder-, Neuro-, Mund-Kiefer-Gesichts-, Thorax-, Unfall- und Plastischen Chirurgie sowie der Orthopädie. Weitere Informationen zum Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Interessierte unter www.chirurgie2013.de.

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